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Die Wiedereröffnung immer vor Augen

Bad Münder. Ein enger Zeitplan, doch er wird eingehalten. „Alles im grünen Bereich“, sagt Fachbereichsleiter Uwe Hünefeld – dabei gilt das Solebewegungsbad seit einigen Monaten als Sorgenfall der Stadtverwaltung. Weil die Standsicherheit gefährdet war, hat die Stadt das Bad schließen lassen, nach Sanierungs- und Sicherungsarbeiten soll es nun in der kommenden Woche wieder geöffnet werden.

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Dass am Solebewegungsbad unter Hochdruck gearbeitet wird, ist auch für Passanten und Besucher des Kurmittelhauses nicht zu übersehen. An der Vorderfront ist eine Stahlkonstruktion angebracht wurden, die dem Gebäude Stabilität geben soll. Gestern entfernten Mitarbeiter des Bauhofes das verrostete Stützensystem, das sei Jahren als Sinnbild für die Sanierungsbedürftigkeit neben dem Haupteingang stand. Es wird nicht mehr benötigt, neue Sicherungen sollen die auftretenden Kräfte aufnehmen.

Während im Innern des Bades bereits das Wasser eingelassen und auf Temperatur gebracht wird, waren gestern Mitarbeiter der Firma Ketelhake mit Reinigungsarbeiten beschäftigt – allerdings nur noch Feinarbeiten, denn die Grundreinigung nach langem Stillstand im Bad hat bereits stattgefunden. Direkt darunter, im feuchten Kriechkeller des Bades, installieren Marko Rusche und Marcel Weidner von Firma Mertens die Holzstützen, die zusätzliche Stabilität bringen sollen. Für Rusche ist es nicht das erste Mal, dass er sich im Kriechkeller den Kopf stößt: „Vor 20 Jahren habe ich hier schon Stützen eingebaut. Schon damals war das Gebäude in schlechtem Zustand – hätte nicht gedacht, dass ich hier noch einmal tätig werde.“jhr

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