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Das Erzgebirge macht das Fest erst richtig schön und verbindet gute Tradition mit Moderne

Die Trends aus dem Weihnachtsland

Mit Beginn der Weihnachtssaison steht im Erzgebirge, der deutschen Kunsthandwerksregion Nummer 1, wieder alles im Zeichen der Nussknacker und Räuchermänner, Engel und Pyramiden. Es gibt in diesem Jahr sieben Trends, die sich deutlich abzeichnen.

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Moderne Lichterträger und Pyramiden für zeitgemäßes Wohnen: Modernes Wohnen setzt auf reduzierte Formen und eine minimalistische Gestaltung – so wie die aktuellen Kreationen aus dem Erzgebirge, die Traditionen neu beleben. So präsentiert Dregeno aus Seiffen die Lichtspirale „Helix“, die fast wie ein Perpetuum Mobile im Raum zu schweben scheint. Die modernen Pyramiden aus den Werkstätten Ulmik, Schalling, Müller und Günther bestechen durch minimalistische Formen und eine ausdrucksstarke Gestaltung.

Pyramiden und Schwibbögen zum Selbstbestücken: Wohin mit all den Figuren, die man in vielen Jahren mit Liebe gesammelt hat? Diese Frage stellen sich viele Sammler und Liebhaber der erzgebirgischen Volkskunst, und verschiedene Hersteller bieten darauf praktische und hübsch anzusehende Antworten. So erfreuen sich „leere“ Pyramiden und Schwibbögen zum Selbstbestücken zurzeit großer Beliebtheit. Hier kann man seine Schätze originell in Szene setzen und immer wieder neu arrangieren, wie auf dem LED-Schwibbogen aus Holz und transluzentem Mineralwerkstoff von Näumann’s aus Seiffen.

Deko nach Farben: Immer mehr Menschen setzen bei der Dekoration gezielt auf ganz bestimmte Farben, die zu ihrem Wohnumfeld passen. Hoch im Kurs steht aktuell die Farbe Weiß. Das Erzgebirge bietet eine Vielzahl an wunderschönen Dekorationsfiguren, die die Winterstimmung zum Strahlen bringen.

Die Freude am Spielen neu entdecken: Das Erzgebirge ist nicht nur als Weihnachts-, sondern auch als Spielzeugland bekannt. Es lohnt sich, die vielen besonderen Holzspielzeuge zu entdecken, die die erzgebirgischen Handwerker in liebevoller Handarbeit schaffen: Die Baukästen der Blumenauer Traditionsfirma Ebert, die traditionellen Holzgelenkpuppen von Annedore Krebs oder die lustigen „Totter Toys“ des Holzgestalters Lutz Lipkowski, die ganz von allein jede schiefe Ebene hinunterwatscheln.

Groß statt klein: Anstelle vieler kleiner Figuren dekorieren immer mehr Menschen lieber mit wenigen großen, besonders ausdrucksstarken Stücken. Ein Prachtexemplar für die Ewigkeit sind die 1,40 Meter hohen Dompyramiden aus der Schönheider Werkstatt von Holger Seidel. Auch die lustigen Schneemänner von Volkmar Wagner gibt es jetzt in groß – und dazu gleich einen 1,80 Meter breiten Schwibbogen. Spezialisten für Großfiguren sind auch die Holzkünstler der Erzgebirgischen Holzkunst in Gahlenz, die unter anderem den größten begehbaren Schwibbogen und die größte Stufenpyramide der Welt schufen.

Christbaumschmuck mal anders: Warum immer Strohsterne oder Glaskugeln an den Weihnachtsbaum hängen? Im Erzgebirge gibt es eine Vielzahl lustiger, überraschender, origineller und traditioneller Christbaumanhänger aus Holz, die jede Tanne zu einem einmaligen Schmuckstück werden lassen.

Lustige Figuren: Ob hölzerne Räuchermänner, Weihnachtsmänner, Vögel oder Drachen – das Erzgebirge bringt uns mit vielen originellen Figuren zum Schmunzeln: Räuchernde Drachen, eine Weihnachtsmann-Band, die Räuchermann-Serie „Kleine Kerle“ aus Olbernhau oder Möwen mit Gummistiefeln signalisieren: Hier ist Lachen erlaubt!

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