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Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt
Rezension von Hannah Koch

Ich habe den Roman „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer gelesen. Der Verlag heißt Fischerverlag. Es erschien 2014, hat 556 Seiten und 62 Kapitel.
Furia und Pip leben zusammen mit ihrem Vater, dem Chauffeur Sunderland, der Köchin Pauline und dem Hausmeister Wackford in einem abgeschiedenen Landsitz in England. Dort besitzt sie eine große Bibliothek. Furia und ihr Vater sind Bibliomanten. Furia will ihr Seelenbuch finden, damit wird sie stärker. Zudem besitzt Furia schon ein Buch, womit sie mit Severin Rosenkreutz, ihrem Vorfahren, schreiben kann. Doch bald schon erfährt sie, wer Severin wirklich ist.
Als eines Tages ihr Bruder entführt und sie verfolgt wird, rettet sie sich nach Libropolis. Das liegt in London, wo sie auch ihr Seelenbuch findet. Dort ist nicht nur die Miliz hinter ihr her, es beginnt eine spannende Verfolgungsjagd, bei der ihr ihre größte Erzfeindin Isis Nimmernis von der Adamitischen Akademie hilft, um ihren Bruder zurück zu bekommen. Furia lernt Catalina, die Diebin im Exil und Finnan, den Anführer der Elibris-Wesen, die aus Büchern kommen, kennen. Gemeinsam kämpfen sie gegen ihre Feinde.
Die Geschichte spielt in der Vergangenheit und es wird sehr viel wörtliche Rede und viele Dialoge verwendet. Es sind kurze und lange Sätze, die man gut verstehen kann. Ich würde sagen, das Buch ist ab elf Jahren, da es um Tote und Verletzungen geht. Der Inhalt und die Sprache sind dafür angemessen.
Gut gefallen hat mir, dass das Buch in Kapitel unterteilt ist und zum Beispiel Kapitel 26 von Furia und Kapitel 27 aus der Sicht von Pip erzählt wird. Nicht so gut fand ich, dass einige Wörter unklar waren, zum Beispiel das Wort Exil. Das Buch hat auf mich spannend gewirkt, aber auch ein bisschen traurig. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter.
ISBN: 978-3841421654
19,99 Euro – oder in der Bücherei

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