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Friedrich Strüve unterstützt RCV-Jugendarbeit / Landwirtschaftsschülertreffen nach 50 Jahren

Die kleinen Jecken bekommen große Jacken

Rinteln (who/la). Die 25. Session des Rintelner Carnevalsvereins (RCV) hat jetzt noch einen Nachzieherüber den Aschermittwoch hinaus gehabt. Denn: Bei der Eröffnung am 11. November im Ratskeller ist Friedrich Strüve aus Engern als Ehrengast dabei gewesen und war so begeistert von den Tanzeinlagen der Garde, dass er sich spontan entschlossen hatte, die Jugendarbeit zu sponsern. Die Begeisterung des Pensionärs ist leicht nachzuvollziehen, wenn man weiß, das Strüve stets gerne an den Veranstaltungen des RCV teilnimmt und in den Anfängen sogar im Elferrat mitgewirkt hat.

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Die Gardeleitung um Jessica Riemenschneider hat die Spende freudig angenommen und dafür Trainingsjacken für die Tanzmädchen angeschafft. Beim Training am vergangenen Freitag in der Turnhalle der Pestalozzischule ist Strüve wiederum Ehrengast gewesen und hat die großen Jacken für die kleinen Jecken sozusagen persönlich übergeben. Zur Zeit besteht die Garde aus 20 jungen Mädchen, die sich noch Verstärkung wünschen und auch ältere Jugendliche begrüßen würden. Vor 50 Jahren hat der Jahrgang 1958/59 die Landwirtschaftsschule Rinteln verlassen. In der Abteilung "Ländliche Hauswirtschaft" waren die 22 Schülerinnen, die fast alle von einem landwirtschaftlichen Betrieb kamen, auf das Leben auf dem Hof und in der Familie vorbereitet. "Wir wurden in Haus- und Nadelarbeit, Kochen, Ernährungslehre, Haushaltsführung, Tierhaltung, Gartenbau, Naturlehre und Gesundheits- und Kinderpflege unter- richtet", erinnert sich Elsbeth Büthe . Dazu kamen Stunden in Gemeinschaftskunde, Musik und Sport. Gut gewappnet für die Aufgaben auf verschiedenen Höfen in der Region starteten die Damen nach der Schule mit der Arbeit. Auch 50 Jahre nach dem Schulabschluss sind viele von ihnen noch auf Bauernhöfen aktiv und unterstützen ihre Kinder bei der Arbeit. Kürzlich hatten sie sich aber eine Auszeit gegönnt, denn das große Jubiläums-Klassentreffen stand an. 15 der ehemaligen Landwirtschaftsschülerinnen trafen sich zum Frühstück im "Stadtkater" und tauschten Erinnerungen aus. Danach gab es eine Stadtführung. Seit 1987 treffen sich die Frauen einmal pro Jahr.

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