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Familie schaut optimistisch in die Zukunft

Die Jamesons denken schon jetzt an den Wiederaufbau

Schoholtensen (kdt). Mit vier Wochen Abstand sieht das Leben schon wieder ein bisschen besser aus: Dank der Nachbarschaftshilfe und des schnellen Eingreifens der Gemeinde Auetal hat die Familie Jameson nach dem verheerenden Brand in ihrem Wohnhaus (wir berichteten) in unmittelbarer Nähe zur Brandruine eine vorübergehende Bleibe in einer kleinen Wohnung gefunden.

Nicht nur, dass sie es warm haben, das Nötigste zum Kochen und für den persönlichen Bedarf haben sie durch Spenden gleich in den ersten Tagen erhalten. Nachbarn und "wildfremde" Menschen brachten Kochgeschirr und andere Dinge für den täglichen Gebrauch. Der erste Aufruf durch Ortsvorsteher Wilhelm Riebe war so erfolgreich, dass Möbel und andere Einrichtungsgegenstände zwischengelagert werden müssen, da in der Behelfswohnung kein Platz vorhanden ist. Auf dem Sonderkonto (Henry und Ulrike Jameson, Konto-Nr. 540 002 680 bei der Sparkasse Schaumburg, BLZ 2555 1480) sind inzwischen 8000 Euro eingegangen, die als Grundstock für den Wiederaufbau des Hauses dienen sollen. Weitere 945 Euro überbrachte Steuerberaterin Heike Fleischer nach einer Sammelaktion in Klein-Holtensen und Wiersen. Sobald das Wetter es zulässt, soll eine Abbruchfirma der Ruine zu Leibe rücken. Wenn alle noch ausstehenden Versicherungsfragen geklärt sind, wollen Henry Jameson, seine Frau Ulrike und die drei Söhne Steven, Kevin und Marc so schnell wie möglich an den Wiederaufbau denken.

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