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Exten-Rinteln siegt in Nienburg 22:20

Die HSG-Frauen lässt ein 2:11-Rückstand völlig kalt

Handball (mic). Die Handballerinnen der HSG Exten-Rinteln können doch noch siegen! Mit toller Moral und einer hervorragenden kämpferischen Einstellung landete der Aufsteiger im Kellerduell der WSL-Oberliga gegen den Fusionsklub HSG Nienburg einen wichtigen 22:20-Auswärtserfolg.

"Nienburg hat losgelegt wie die Feuerwehr, ein starkes Blockspiel gezeigt und immer wieder die zweite Phase eingeleitet! Da haben wir uns manchmal anfängerhaft verhalten und in der Abwehr total geschlafen. Aber meine Mannschaft hat sich berappelt, mit Herz und Leidenschaft gekämpft und das Match mit einer Energieleistung umgedreht", lobte HSG-Trainer Hermann Hintze das vorbildliche Engagement seiner Truppe. Ein Sonderlob erhielt Svenja Brill in der Abwehr und Sandra Köllner am Kreis für ihren couragierten Auftritt. Die Gastgeberinnen erwischten einen Blitzstart und legte eine schnelle 4:2- und 11:2-Führung (19.) vor. Ein Debakel drohte und auch im Angriff lief bei der Hintze-Sieben wenig in geordneten Bahnen. Der HSG-Trainer reagierte mit einer Umstellung in der Abwehr. Diese zeigte sofort Wirkung. Kirsten Chmelnik verkürzte zum 11:6-Pausenrückstand. Nach dem Wechsel erhöhte die beste Nienburger Torschützin, Melanie Hilbig (9 Tore), zum 16:7. Mit einem fulminanten Zwischenspurt schaffte Exten-Rinteln den 16:14-Anschlusstreffer. Die überragende Sandra Köllner erzielte den 19:19-Ausgleich per Siebenmeter. In der dramatischen Schlussphase parierte Torfrau Sarah Benckendorff eine Strafwurf. Im Gegenzug sorgte wiederum Sandra Köllner mit einem Doppelpack für den umjubelten Siegtreffer zum wichtigen 22:20-Auswärtstriumph. HSG: Brill 2, Chmelnik 7, Köllner 9, Hesse 1, Steding 2, Pawel 1.

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