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Lyrik von Anka Knechtel und Klänge von Manuel Jürgens im "Mallalai" / Musik und Sprache bilden eine Einheit

Die Erfahrungen des Lebens auf den Punkt gebracht

Bückeburg (bus). Einen Streifzug durch Lebensmomente, die jeden von uns auf die ein oder andere Art bewegen, hat die Bückeburgerin Anka Knechtel jetzt dem Publikum im "Mallalai" geboten.

Anka Knechtel liest aus "Spuren".

"Erfahrungen des Lebens in lyrischer Sprache verdichtet und auf den Punkt gebracht", fasste die auf zahlreichen kulturellen Böden säende (und erntende) Künstlerin ihren Vortrag eigener Gedichte zusammen. Es gehe um "die Spuren in uns und um uns, die alles, was ist, hinterlässt". Knechtel las aus ihrem jüngst erschienen Gedichtband "Spuren", dessen Inhalt trotz des behaglichen Ambientes des kleinen Geschäfts im dicht gedrängt sitzenden Publikum mitunter auch nachdenkliche Gesichter erkennen ließ. Zu den begeistert aufgenommenen Texten steuerte der Gitarrist Manuel Jürgens mit einigen Eigenkompositionen einen passenden Klangteppich bei, der den Abend abrundete und bei Tee und Gebäck Gelegenheit bot, das Gehörte in sich nachklingen zu lassen. Musik und Sprache bildeten eine harmonische Einheit. So war es nicht verwunderlich, dass im Anschluss an das Programm viele Besucher verweilten und noch lange miteinander und den Künstlern sprachen. Was Interessierte wissen sollten: Knechtels Gedichtbände sind im heimischen Buchhandel, in dem von Rosemarie Wurm geführten "Mallalai" und bei der Künstlerin selbst erhältlich. Die im neuen Band abgebildeten Skulpturen können in Wurms Unternehmen an der Langen Straße im Original in Augenschein genommen werden.

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