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Die Eisbären sind los!

Ganz dicht mit der Nase klebt Tim an der Scheibe des auf Grund gelaufenen Frachters „Yukon Queen“. Die Kanada-Landschaft „Yukon Bay“ ist die neue Attraktion im Zoo Hannover. Zwei Eisbären haben dort auch ein neues Zuhause gefunden. Sie heißen Arktos und Nanuq und sind Zwillinge. Tim staunt nicht schlecht: „Der Kopf ist kleiner als die Pfote. Guck mal, wie er die Tatzen bewegt.“ Tim gehörte am Mittwoch zu den Allerersten, die durch die riesige Themenwelt „Yukon Bay“ spazieren durften.

Auch ein Eisbär muss mal Pause machen.

Ganz dicht mit der Nase klebt Tim an der Scheibe des auf Grund gelaufenen Frachters „Yukon Queen“. Die Kanada-Landschaft „Yukon Bay“ ist die neue Attraktion im Zoo Hannover. Zwei Eisbären haben dort auch ein neues Zuhause gefunden. Sie heißen Arktos und Nanuq und sind Zwillinge. Tim staunt nicht schlecht: „Der Kopf ist kleiner als die Pfote. Guck mal, wie er die Tatzen bewegt.“ Tim gehörte am Mittwoch zu den Allerersten, die durch die riesige Themenwelt „Yukon Bay“ spazieren durften. Die Eisbären sind in dieser Woche erst aus der österreichischen Hauptstadt Wien, wo sie Ende 2007 geboren wurden, nach Hannover gekommen. Aber mit ihren spielerischen Raufereien haben die Eisbärenzwillinge ganz schnell die Herzen der Besucher erobert. Und auch Tim hat schon seine neuen Lieblingstiere gefunden.

Im Zoo Hannover kann man den Bären durch Glas beim Schwimmen zuschauen. „Eine Unterwasserwelt in dieser Größe mit dieser Qualität ist wirklich einzigartig in Europa“, sagt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Selbstverständlich ist alles dort der Natur angepasst. Das Becken ist mit Salzwasser gefüllt, und außerhalb gibt es jede Menge Platz zum Toben und Herumtollen.

Arktos und Nanuq haben die „Yukon Bay“ aber nicht für sich allein. Denn sie müssen sich ihr neues Revier mit Karibus, Robben, Uhus, Präriehunden, Meerespelikanen, kalifornischen Seelöwen, Kegelrobben, Seebären und mit Pinguinen teilen.

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Der Zoo verspricht sich von der neuen Attraktion viele Besucher. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 1,2 Millionen Gäste. Nun sollen rund 200 000 Besucher mehr als bisher durch die Anlagen strömen.

Die Eisbären Arktos und Nanuq sind jetzt etwas älter als zwei Jahre. Wenn sie ausgewachsen sind, können sie etwa 3 Meter lang und bis zu 800 Kilogramm schwer werden. Und obwohl sie ziemlich knuddelig aussehen, gehören die Eisbären zu den größten Raubtieren. In freier Wildnis leben Eisbären nur am Nordpol, der Arktis. Sie mögen es gern richtig kalt. Weil es wegen der Klimaveränderung dort aber immer wärmer wird, ist der natürliche Lebensraum für die Eisbären in Gefahr. Denn das Eis am Nordpol schmilzt ihnen förmlich unter den Pfoten weg.

Sie sehen zwar süß aus, trotzdem gehören Eisbären zu den größten Raubtieren der Erde.

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