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Die CDU holt sich die Mehrheit im Eilser Rat zurück

Eilsen. „Die SPD wird ab jetzt gemeinsam mit Heinz-Hardy Hoffmann (Grüne) die größte Gruppe im Rat der Samtgemeinde stellen“: Das waren die Worte von Kai Alack, Chef des SPD-Ortsvereins Eilsen, als beide im Ahnser Mehrzweckhaus am 2. November ihre frisch geschmiedete Koalition bekannt gaben (wir berichteten). Lange indes hat der Triumph der Genossen nicht gewährt, denn nun zieht die Koalition von CDU und WiB nach: „Auch wir bilden ab jetzt für die nächsten fünf Jahre eine Gruppe – und zwar mit dem Einzelkämpfer Gerhard Hasse“, bestätigt Dagmar Söhlke, Fraktionschefin der Eilser Christdemokraten, Informationen unserer Zeitung.
Damit steht dem Zusammenschluss von Rot-Grün, der im Samtgemeinderat auf neun Stimmen kommt, ein ebenso starkes CDU-WIB-Hasse-Bündnis gegenüber. Was rein rechnerisch nach einem Patt aussieht, ist indes keins. Denn auch Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann hat Sitz und Stimme im Eilser Parlament – und der wurde weiland auf Fahrkarte der CDU Rathauschef. Damit ergibt sich unterm Strich ein 10 : 9 für das von Schwarz dominierte Lager. Allerdings: Anders als bei der SPD und Hoffmann gilt die Koalition der CDU mit Hasse für den Gemeinderat Heeßen ausdrücklich nicht.
Hasse selbst weilt derzeit noch im Urlaub, kommt erst am Sonntag zurück. Ergo sollte die Allianz mit den Christdemokraten und der WiB erst am Montag publik werden; dann nämlich trifft sich der Eilser Rat im „Schulz“ im Haus des Gastes zu seiner konstituierenden Sitzung. Doch es kam anders.
„Anders als die SPD zu Herrn Hoffmann, haben wir zu Herrn Hasse nicht gleich direkt im Anschluss an die Kommunalwahl vom 11. September Kontakt aufgenommen“, sagt Söhlke und ergänzt: „Der unsrige rührt erst von Anfang Oktober.“ Nach dem Erstkontakt indes sei alles vergleichsweise flink gegangen. Hasse, der auch Ratsherr in Heeßen ist, habe sich lediglich zwei Tage Bedenkzeit ausgebeten, dann habe er zugesagt.

Eilsen. „Die SPD wird ab jetzt gemeinsam mit Heinz-Hardy Hoffmann (Grüne) die größte Gruppe im Rat der Samtgemeinde stellen“: Das waren die Worte von Kai Alack, Chef des SPD-Ortsvereins Eilsen, als beide im Ahnser Mehrzweckhaus am 2. Oktober ihre frisch geschmiedete Koalition bekannt gaben (wir berichteten). Lange indes hat der Triumph der Genossen nicht gewährt, denn nun zieht die Koalition von CDU und WiB nach: „Auch wir bilden ab jetzt für die nächsten fünf Jahre eine Gruppe – und zwar mit dem Einzelkämpfer Gerhard Hasse“, bestätigt Dagmar Söhlke, Fraktionschefin der Eilser Christdemokraten, Informationen unserer Zeitung.
Damit steht dem Zusammenschluss von Rot-Grün, der im Samtgemeinderat auf neun Stimmen kommt, ein ebenso starkes CDU-WIB-Hasse-Bündnis gegenüber. Was rein rechnerisch nach einem Patt aussieht, ist indes keins. Denn auch Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann hat Sitz und Stimme im Eilser Parlament – und der wurde weiland auf Fahrkarte der CDU Rathauschef. Damit ergibt sich unterm Strich ein 10 : 9 für das von Schwarz dominierte Lager. Allerdings: Anders als bei der SPD und Hoffmann gilt die Koalition der CDU mit Hasse für den Gemeinderat Heeßen ausdrücklich nicht.
Hasse selbst weilt derzeit noch im Urlaub, kommt erst am Sonntag zurück. Ergo sollte die Allianz mit den Christdemokraten und der WiB erst am Montag publik werden; dann nämlich trifft sich der Eilser Rat im „Schulz“ im Haus des Gastes zu seiner konstituierenden Sitzung. Doch es kam anders.
„Anders als die SPD zu Herrn Hoffmann, haben wir zu Herrn Hasse nicht gleich direkt im Anschluss an die Kommunalwahl vom 11. September Kontakt aufgenommen“, sagt Söhlke und ergänzt: „Der unsrige rührt erst von Anfang Oktober.“ Nach dem Erstkontakt indes sei alles vergleichsweise flink gegangen. Hasse, der auch Ratsherr in Heeßen ist, habe sich lediglich zwei Tage Bedenkzeit ausgebeten, dann habe er zugesagt.
Nein – schockiert, sagt Söhlke, sei sie nicht gewesen, als sie vom jüngsten Schachzug der Genossen erfahren hatte, mit Heinz-Hardy Hoffmann zusammen eine Gruppe bilden zu wollen. Denn der Flirt der Christdemokarten mit dem Einzelkämpfer Hasse war viel älter, begann schon zu einer Zeit, als an einen Grünen im Samtgemeinderat noch niemand dachte. „Wir wissen aus Erfahrung, dass Herr Hasse kompetent ist und an der Sache orientiert arbeitet“, so die Fraktionschefin. Daher habe sie ihm schon in der zurückliegenden Ratsperiode den Vorschlag gemacht, an den Sitzungen der CDU-Fraktion teilzunehmen. „Das“, resümiert Söhlke, „ist dann auch sporadisch geschehen“.
Für Cord-Heinrich Möhle, Chef des CDU-Samtgemeindeverbandes, ist die Koalition mit dem Heeßer ebenfalls „nur konsequent“. Denn, so Möhle, „wir haben mit Herrn Hasse schon in den zurückliegenden Jahen gut zusammen gearbeitet, stimmen auch inhaltlich völlig überein.“
Was für den Einzelkämpfer, der vor der Wahl keine Koalitionsaussage gemacht hatte, den Ausschlag für die Allianz gegeben haben dürfte: Ohne die neue Verbindung hätte er nur einen einzigen Ausschusssitz im Samtgemeinderat bekleiden können, und das noch dazu ohne Stimmrecht. Nun sollen es derer drei werden. „Wir haben Herrn Hasse den Bau-, den Finanz- und den Schulausschuss angeboten“, berichtet Söhlke. Das habe auch den eigenen Wünschen des künftigen Partners entsprochen.

Mehr morgen in der LZ/SZ.

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