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Luhdener SV gründet Boulesparte für Breitensportler / Jeden Mittwoch ist Training / Anfänger jederzeit willkommen

Die Boulekugel hat in Luhden den Sportverein erobert

Luhden (aj). Nachdem bereits rund 600 zum großen Teil informelle Mannschaften um den Schaumburger Kreismeistertitel boulen, hat nun der Luhdener Sportverein sein offizielles Angebot um das Spiel mit der kleinen Roten und den drei Stahlkugeln erweitert. Ab April wollen sich nun jeden Mittwoch bis zu 20 Boulefans um 18 Uhr regelmäßig an der Gemeindebahn neben der Luhdener Kirche treffen und trainieren.

Manfred Habermann (v.l.), Thorsten Engling, Kai Alack, Willi Bec

Bei der Gründung mit dabei waren auch Elsbeth Pöhler und Dietmar Sperling. Obwohl sie - außer mit Boccia beim Strandurlaub - noch keine Erfahrung in der Sportart haben, fühlten sie sich gleich wohl bei den LSVlern. Und Dietmar Sperling scherzte bereits am Anfang: "Ich bin eigentlich nur hier, weil Elsbeth etwas machen wollte." Für den frischgewählten Spartenleiter Volker Viezens ist das kein Problem: "Ort und Zeitpunkt sind bewusst gewählt, da auch weiterhin jeder bei uns mitmachen können soll. Der Spaß am Spiel soll auch im Verein weiterhin im Vordergrund stehen." So waren die beiden Neuen auch bereits nach wenigen Minuten in die lockere Gruppe voll integriert. Neben den 14 Stammspielern kommen so bislang insgesamt sechs Neue in den Verein. "Es muss aber keiner Angst haben, jetzt erst einmal ständig vom Platz gefegt zu werden. Wir wollen die Mannschaften auch weiterhin vor jeder Runde neu mischen", sagt Vereinsvorstand Stephan Olms, der ebenfalls mit dabei ist. Und der zweimalige Kreismeister Volker Viezens meint: "Boule ist insgesamt noch so neu als Sportart in Deutschland, dass zumindest bis zu Kreismeisterebene selbst wilde Mannschaften aus absoluten Anfänger echte Siegchancen haben." - Das könnte sich bald ändern.

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