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Diamentene Konfirmation in Bad Münder: alte Schulfreunde

BAD MÜNDER. Aus zwei kleineren Veranstaltungen haben die Konfirmanden von 1957 und Abschlussschüler von 1959 eine große gemacht. Die ehemaligen Mittelschüler trafen sich zunächst, um gemeinsam auf ihre Schulzeit zurückzublicken. Und viele von ihnen feierten am nächsten Tag die diamantene Konfirmation.

Pastor Dietmar Adler leitete den Gottesdienst zur diamantenen Konfirmation und lud zum Abendmahl ein. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Für weit gereiste Teilnehmer war es somit ein doppeltes Vergnügen, möglichst viele Freundschaften nach über 25 Jahren wieder aufleben lassen zu können. So waren unter anderem auch Ehemalige aus dem Schwarzwald und der Schweiz gekommen, aber auch aus Berlin. Sie waren privat bei Bekannten oder Verwandten untergebracht, einige nutzten aber auch die mündersche Hotellerie.

Annedore Rotermund, die gemeinsam mit Werner und Gunda Schwedhelm, Gretel Fiedler, Wilfried Borges und Ingelore Borcherding die Festlichkeiten organisiert hatte, freuten sich über die große Beteiligung. „Es gab ein fröhliches Wiedersehen nach so vielen Jahren“, berichtete Annedore Rotermund. Vor allem das Treffen in lockerer Runde habe sich bewährt: „Es wurden viele Erinnerungen ausgetauscht“.

Im April 1957 waren es 85 Jungen und Mädchen, die in der Petri-Pauli-Kirche ihre Konfirmation feiern konnten. Nun waren 30 von ihnen zur diamanten Konfirmation zurückgekehrt. „24 sind leider schon verstorben“, mussten Rotermund mit ihre Mitstreiter feststellen. Einige mussten wegen Verhinderung oder Krankheit absagen, von anderen war keine Adresse auffindbar.

Bei dem feierlichen Dankgottesdienst in der Petri-Pauli-Kirche sorgte der Frauenchor der Gesangvereins Liederkranz unter der Leitung von Reinhard Grosser für die musikalische Begleitung. Anschließend erhielten die Jubilare das Abendmahl durch Pastor Dietmar Adler.

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