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Deutscher Meister trainiert ASC-Nachwuchs

Taekwondo (hga). Rolf Reisenhofer-Hinz istÜbungsleiter für Taekwondo beim ASC Pollhagen-Nordsehl - ganz gerecht wird Reisenhofer-Hinz diese Amtsbezeichnung nicht. Als zehnjähriger begann Reisenhofer-Hinz seine Laufbahn in der ehemaligen "Sportschule" in der Obernstraße in Stadthagen als Judoka, blickt heute als zweifacher Familienvaterund 47-jährig auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Karriere zurück.

Rolf Reisenhofer- Hinz

Vom Judo schweiften die Blicke des Jungen immer wieder zu der Taekwondo-Gruppe, der sich Reisenhofer-Hinz bald anschloss. Sein damaliger Trainer Dieter Kuckel befand ihn bald für würdig und schickte Reisenhofer-Hinz in seinen ersten Kampf. "Ohne Weste, ohne jede Schutzausrüstung, man durfte voll reintreten", erinnert sich Reisenhofer-Hinz. Das war 1974, der Gegner ging K.o., 1978 gewann Reisenhofer-Hinz die Deutsche Meisterschaft. Jeweils drei Dritte und Zweite Plätze standen am Ende der Karriere, dazu kam 1981 der zweite Platz bei den - sportlich höher anzusetzenden - internationalen Deutschen Meisterschaften. Ein Länderkampf, Reisenhofer-Hinz trat für eine Norddeutsche Auswahl an, gegen Südkorea blieb besonders im Gedächtnis. "Das war ein wunderschöner Tag für mich, weil ich der einzige Deutsche war, der seinen Kampf gewann", sagt Reisenhofer-Hinz. Ein hohes Maß an persönlicher Disziplin und dazu passender Trainingseifer machten diese Erfolge möglich. 1986 endete die aktive Karriere, die Laufbahn als Trainer begann. Zunächst arbeitete Reisenhofer-Hinz beim "Samurai-Stadthagen" und dem BSC Hameln, ehe er bei der Gründung der heute so erfolgreichen Sparte beim ASC Pollhagen-Nordsehl dabei war. Dort hat er seine sportliche Heimat gefunden, mittlerweile ist die Sparte die zweitstärkste in Niedersachsen. Die Förderung des Nachwuchses liegt Reisenhofer-Hinz besonders am Herzen. "Ich werde versuchen, auch weiterhin den Erwartungen der Eltern unseres Nachwuchses gerecht zu werden und möchte so viele Schwarzgurtträger wie möglich ausbilden", erklärt Reisenhofer-Hinz, der so die hohe Qualität der Ausbildung dokumentieren will. Ein ganz persönliches Ziel hat der Übungsleiter zudem: In drei Jahren möchte Reisenhofer-Hinz die Prüfung zum fünften Dan-Grad ablegen. "Das ist der Großmeister-Titel", erklärt Reisenhofer-Hinz.

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