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Torausbeute ist in Schamerloh mangelhaft

Deutliches 3:0 - Eintracht kommt gut aus dem Winter

Frauenfußball (pm). Der TSV Eintracht Bückeberge ist mit einem starken Auftritt aus der Winterpause zurückgekehrt. Auf sehr tiefem Boden zeigte sich der Wintermeister der Bezirksliga schon in guter Spiellaune und erarbeitete sich gegen die überforderte SG Schamerloh II eine Vielzahl bester Torchancen. Das 3:0 als Ergebnis war am Endezwar nicht dem Spielverlauf entsprechend, mit den drei Punkten waren die Gäste dann aber doch zufrieden. "Es ist wichtig, dass uns kein Fehlstart unterlaufen ist. Auf dieser guten Leistung lässt sich aufbauen", sagte TSV-Trainer Uwe Kranz.

Ein bisschen sah man der Eintracht den Sportlerball des vorangegangenen Abends doch noch an, in dessen Verlauf das Team zur Mannschaft des Jahres in Stadthagen gekürt worden war. Ein bisschen behäbig im Vorwärtsgang ging die Elf das Spiel am Sonntagmorgen an - aber das Spielgerät lief gut durch die Reihen und fast alle Zweikämpfe wurden gewonnen, sodass sich das Geschehen über die 90 Minuten fast ausschließlich in der Schamerloher Hälfte abspielte und die Ballmüdigkeit bald abgestreift war. Schon hatte Ardiana Syla eine Ecke von Inka Schütt zum 1:0 (6. Minute) verwertet, und der TSV schien einem sehr deutlichen Ergebnis entgegen zu steuern. Im weiteren Verlauf fehlte den Gästestürmerinnen aber im SG-Strafraum die Konzentration und oft auch etwas Glück zu weiteren Treffern. Nach der Pause suchte der TSV die schnelle Entscheidung. Meike Hunte traf im Nachschuss zum 2:0 (48.) und Ardiana Syla erhöhte mit einer verunglückten Flanke auf 3:0 (52.). Mit dem nun sicheren Sieg im Rücken wurde die Eintracht aber nachlässig. Und obwohl die sehr spielfreudigen Linda Syla und Theresa Zeckel über die linke Seite immer wieder schnelle Angriffe nach vorn brachten, gelang es dem Team nicht, das Ergebnis den Spielanteilen entsprechend in die Höhe zu schrauben. Linda Syla und Schütt vergaben in der Schlussphase allein vor der SG-Torfrau. "Heute haben wir gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. In 14 Tagen gegen Stuhr müssen wir die Schwächen vor dem Tor abgestellt haben", sagte der Coach. TSV: Braun, Pelzer, Nahrhold (55. Dethlof), Klement, Stockhorst, Linda Syla, Zeckel (70. Tölke), Schütt, Morast, Hunte, Ardiana Syla.

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