weather-image
17°
Klein und handlich: Karte soll mit Veranstaltungskalender für Einkauf in der Stadt werben

Der Preis-Spaß geht in die dritte Runde

Obernkirchen (rnk). Die zweite Auflage des Obernkirchener Preis-Spaßheftes ist 2006 gut angekommen, in diesem Jahr wird es unter anderem Namen eine Neuauflage geben. Das beschloss der Verein für Wirtschaftsförderung auf seiner Hauptversammlung. In diesem Jahr soll in einem besonders starken Umfang für die Einkaufsstadt Obernkirchen geworben werden.

So könnte das neue Logo auf der Karte aussehen, das Motiv soll j

Gut 1400 Hefte konnten im letzten Jahr für jeweils drei Euro an Kunden verkauft werden, die damit dann in den teilnehmenden Geschäften zum Teil kräftig sparen konnten. Zwar sei die Resonanz bei den einzelnen Geschäften durchaus unterschiedlich gewesen, bilanzierte Vorsitzender Joachim Gotthardt, aber die Mehrheit der Gewerbetreibenden habe Bereitschaft signalisiert, auch in diesem Jahr wieder mitzumachen. Neben dem Namen des Heftes wird auch das Format geändert. Es wird so klein und handlich, dass es in das Portemonnaie passen wird, entweder als Klappkarte oder als einfache Karte, aber in beiden Fällen nicht größer als eine normale Bankkarte. Vorne wird das ebenfalls neue Logo zu sehen sein, auf der Rückseite werden die beteiligten Geschäfte abgedruckt. Die Gewerbetreibenden, die mitmachen, erhalten DIN-A-3 große Poster mit dem Logo der Aktion sowie dem speziellen Preis, der in diesem teilnehmenden Geschäft ausgelobt wird. Diese Plakate sollten dann in den Geschäften, natürlich gut sichtbar, aufgehängt werden. Die Karte berechtigt für ein Gratislos beim diesjährigen Beach-Volley-Ball-Turnier und dient als Los selbst beim Adventsmarkt. Als flankierende Maßnahme plant der Vereine ein 28-seitiges Heft im A5-Format. Darin sollen alle Veranstaltungen diesen Jahres stehen, daher sollen die Vereine ihre wichtigen Termine melden. Mit diesem Veranstaltungskalender soll die Angebotsaktion kombiniert werden: Hier können sich die Geschäfte mit ihren Preisen noch einmal ausgiebig vorstellen. Geplant ist der Kalender in einer Auflage von rund 7000 Exemplaren, die an 5000 Haushalte verteilt werden sollen. Weiter 2000 liegen bei den Händlern aus. Anfang Mai soll der Veranstaltungskalender in den Haushalten vorliegen. Die Briefe an dieVereine, Institutionen, Dienstleister und Gewerbetreibenden sollen in den nächsten Tagen rausgehen. Betont werden solle mit dieser Aktion die "freundliche Seite der Einkaufsstadt mit ihrer kompetenten Beratung", erklärte Gotthardt. Gar nicht glücklich war der Vereinsvorsitzende mit der Händlerbeteiligung an den verkaufsoffenen Sonntagen des letzten Jahres. Sie sei schlecht gewesen, meinte Gotthardt. Ob dies in diesem Jahr anders aussehen wird, bleibt abzuwarten. Da es nur drei Veranstaltungen von überregionalen Interesse gibt, könnenauch nur drei Termine angeboten werden: während des Frühlingsmarktes am 22. April, des Top-Ten-Beachvolleyballturniers am 12. August und des Barbarossa-Marktes am 21. Oktober. Dass es nicht zu einem vierten verkaufsoffenen Sonntag reicht (das Symposium fehlt), wurde vor allem von Hubert Holtmann bedauert. Der Gelldorfer Unternehmer klagt schon seit längerem über eine Wettbewerbesverzerrung, weil im benachbarten Nordrhein-Westfalen die Gewerbetreibenden an deutlich mehr Sonntagen öffnen dürfen und Kurbetriebe wie Bad Nenndorf eine Sonderstellung genießen würden. Wie Hoffmann erläuterte, würden die Vorschriften von anderen Möbelhäusern wenig bis gar nicht beachtet. Holtmann sah es so: "Schneemann bauen am 1. Januar" reiche da manchem Mitbewerber schon als überregionaler Event, um dann seine Türen zu öffnen. Die Wahlen waren schnell erledigt: Gotthardt bleibt Vorsitzender, Marcus Hunstiger sein Vertreter. Zum Thema "Obernkirchener Preis-Spaßs" gibt es am Mittwoch, 7. März, aber 19 Uhr im Schulungsraum der Firma Rabe in der Strullstraße 27 eine Info-Veranstaltung.

Joachim Gotthardt
  • Joachim Gotthardt
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare