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Trainingsgeräte werden im Kurpark am Minigolf-Center aufgestellt / VA macht den Weg frei

Der Platz für den Fitness-Parcours steht fest

Bad Münder (jhr). Die Weichen für einen eigenen Bewegungsbereich mit Trainingsgeräten im Kur- und Landschaftspark sind gestellt. „Endlich“, sagt Kur- und Verkehrsvereinschef Günter Bargmann. Seit Anfang des Jahres bemüht sich sein KVV um die Einrichtung des Bewegungsparks, für den der Verein fast 11 000 Euro zur Verfügung stellen will.

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Im Juni wähnte sich der KVV bereits am Ziel: Im Bauausschuss begleitete die Politik die Projektvorstellung mit einhelligem zustimmenden Nicken, lediglich bei der Wahl des Standortes gab es eine vorsichtige Nachfrage. KVV und Verwaltung hatten sich für die Positionierung der Geräte in Gradierwerk-Nähe, aber auch in der Nähe des bewohnten Grundstücks im Kurpark entschieden. Ob denn das mit dem Grundstücksbesitzer abgestimmt sei, wollte ein Ratsherr wissen – und trat damit eine kleine Lawine los. Der Grundstücksbesitzer zeigte sich wenig erbaut von der Vorstellung von Fitnessgeräten an der Grundstücksgrenze, Verwaltung, KVV und GeTour machten sich auf die Suche nach einem neuen Standort. Und stellten dabei fest, dass es im Kur- und Landschaftspark durchaus noch geeignetere Fleckchen für das Vorhaben gibt. Uwe Hünefeld, Fachbereichsleiter Bauen bei der Stadt, machte darauf aufmerksam, dass schon beim Bau des Kurparks Bereiche unterschieden wurden, die mehr der Ruhe dienen sollen, und Bereiche, in denen Bewegung und Aktivität im Vordergrund stehen. Gewählt wurde nun ein Platz für die Fitnessgeräte, der sich unterhalb des Minigolf-Centers, etwa in Höhe der Verlängerung der Friedrich-Ebert-Allee befindet.

„Mit dieser Wahl bin ich sehr zufrieden“, sagt Bargmann. Er sieht den Vorteil, dass von der Straße, von angrenzenden Wohnhäusern und vom Minigolf-Center aus das Geschehen an den Fitnessgeräten verfolgt werden kann. Dieser Umstand könnte auch helfen, Vandalismus-Schäden an den Geräten zu verhindern oder zumindest gering zu halten, schließlich sollen sich möglichst lange ältere Einwohner und Kurgäste, aber auch junge an Bewegung Interessierte an den Geräten erfreuen.

Die Idee des KVV, ähnlich wie bereits in Bakede oder Bad Pyrmont umgesetzt: In einer alternden Gesellschaft sei es wichtig, etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun. Ob Kräftigungsübungen am Beintrainer oder Verbesserung der Beweglichkeit am Rückentrainer – Trainingsgeräte insbesondere für ältere Menschen werden immer beliebter. Die Anlagen sollen aber auch als Begegnungsorte verstanden werden und damit Jung und Alt über Spaß und körperliche Bewegung zueinander führen. Die Anlagen sind ganzjährig kostenlos zugänglich – und sollen nach dem positiven Votum des Verwaltungsausschusses nach Möglichkeit noch in diesem Jahr aufgestellt werden, wie Bürgermeister Hartmut Büttner berichtet. „Wir stehen Gewehr bei Fuß“, erklärt Bargmann.

Fünf Geräte können von der Summe, die der KVV zur Verfügung stellt, angeschafft werden. Sie gehen als Spende an die Stadt über, die auch die Fläche zur Verfügung stellt und für die Verkehrssicherungspflicht zuständig ist. „Das ist der einfachere Weg“ sagt Hünefeld. Für eventuelle Reparaturen und den Unterhalt ist jedoch der KVV zuständig.

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