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Wie wir Blumenzwiebeln pflanzen

Der nächste Frühling wird jetzt versenkt

Der nächste Frühling kommt bestimmt, vor allem bei solchen, die jetzt zum Zwiebelpflanzer greifen. Denn die Frühlings- und Frühsommerblüher müssen in die Erde.

Zwiebeln zu pflanzen, ist ein Vergnügen bei der Gestaltung von Beeten oder auch Rasenflächen. Im Laufe der Jahre können verwildernde Zwiebelpflanzen Meere aus Farbe und Blüten bilden.

September und Oktober sind die besten Pflanzmonate für die Zwiebeln. Im Gegensatz zu den winterharten Staudenpflanzen, die einen kräftigen Wurzelstock besitzen und daraus Jahr für Jahr neu austreiben, haben Zwiebelblumen, wie der Name schon sagt, Zwiebeln anstatt eines Wurzelstocks. Diese Basis hat aber dieselbe Bedeutung: Sie ist das Überdauerungsorgan.

Die bekanntesten Zwiebelblumen sind sicher die Tulpen und Narzissen, die auch Kindern bekannt sind. Aber es gibt zudem klein wachsende Schönheiten, die von vielen übersehen werden bezeihungsweise vielen unbekannt sind – zum Beispiel die Puschkinien (Puschkinia scilloides), deren traubenförmige Blütenstände blassblau gefärbt und mit mit dunkleren blauen Streifen versehen sind. Die Puschkinie, auch Kegelblume genannt, gehört tatsächlich zur Familie der Spargelgewächse. Sie sieht zwar fragil aus, doch ist sie vollkommen winterhart. Sie sollte aufgrund ihres niedrigen Wuchses (nur bis etwa 15 Zentimeter) immer im Beetvordergrund stehen und dient außerdem sehr gut als Bereicherung in einem Gefäß, zum Beispiel als lockere Umkränzung eines Buchsbaums. Blaustern (Scilla), Traubenhyazinthen (Muscari) und Winterling (Eranthis), um nur drei weitere sehr verlässliche Zwiebelblumen zu nennen, können ganze Meere bilden, noch bevor der Winter seinen letzten Hauch getan hat. Sie bieten ihren Betrachtern also einen aparten Übergang in den Frühling und sind für erste Insekten frühe Nahrungsquelle. Jedoch: Nicht ale Zwiebelblumen sind winterhart: Zu denen, die vor dem Winter wieder dunkel und trocken gelegt werden müssen, gehört zum Beispiel der Glücksklee (Oxalis tetraphylla) sowie die Dahlie, deren Knollen ebenfalls am besten in Holzwolle überwintert, dunkel lagernd im trockenen Keller.

Die beste Pflanzzeit für Zwiebelblumen ist jetzt! Vier Schritte, um zum Ziel zu kommen:

Erstens: Kuhle mit Spaten oder Zwiebelpflanzer ausheben. Die Größe der Zwiebel bestimmt, wie tief sie gepflanzt wird: Große Blumenzwiebeln (5 Zentimeter und größer) 15 Zentimeter tief, kleinere (2,5 bis 5 Zentimeter) 7 bis 10 Zentimeter tief.

Zweitens: Blumenzwiebeln mit der Spitze nach oben versenken. Pflanzabstand: Bei großen Zwiebeln 7 bis 20 Zentimeter, bei kleinen 3 bis 7 Zentimeter.

Drittens: Blumenzwiebeln mit der ausgehobenen Erde bedecken.

Viertens: etwas angießen.

sas

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