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Kinder ernten selbst angebautes Gemüse / Projekt der Kita mit Landfrauen

Der Kohlrabi schmeckt

Flegessen. Im Kindergarten Flegessen haben die Kinder ihr selbst angebautes Gemüse geerntet. Die zarten Kohlrabis haben die Kinder auch gleich probiert und verzehrt. Und nicht nur das: Anfang des Jahres haben sie am Garten-Kinderprojekt der Stiftung „Besser essen. Besser leben.“ in Kooperation mit dem Landfrauenverband teilgenommen. Dank tatkräftigen Erzieherinnen und Elternhilfe wurde dazu zeitlich passend ein Hochbeet aufgebaut.

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Nach dem zeitigen Vorziehen im Zimmergewächshaus und auf der Fensterbank wurden die jungen Gemüsepflanzen ins Freiland gepflanzt. Radieschen und Kohlrabi sind schon geerntet, momentan leuchten die Kürbisse im Hochbeet. Es wurden Ringelblumen gepflückt und Landfrau Verena Hellmann, die das Projekt begleitet, stellte mit den Kindern Ringelblumensalbe her. Und dann galt es noch ein Rätsel zu lösen. Zwei Kartoffeln (Ida und Jannis) waren in einem großen Topf im Frühjahr eingepflanzt worden. Die Frage lautete, wie viele es wohl sein werden, wenn zur Ernte das Gefäß ausgeräumt wird?

Spielerisch Garten, Pflanzen und Umwelt entdecken, darum ging es im Garten-Kinderprojekt. Mithilfe von Bohnensamen in Gips, einem Labyrinth für Pflanzen, dem einfachen Zuschauen wie aus einem anfangs leeren Hochbeet plötzlich ein leckerer Gemüsedschungel entsteht. Und schlussendlich des Rätsels Lösung in den eigenen Händen halten – das Ausgraben der neuen Kartoffeln glich der Hebung eines Goldschatzes. 30 neue Kartoffeln entdeckten die Kinder in der Erde.

Ringelblumenblüten eignen sich für die Herstellung einer Salbe. Die Kids lernen mit den Landfrauen, wie sie das machen können. pr

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