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Der Funkmast kommt

Pegestorf (red). Einigung über die Errichtung eines Mobilfunkmastes bei Pegestorf: „Der Mobilfunkmast soll um rund 50 Meter vom Ort weg verlagert werden“, sagte Ralph Heinemeier vom Landkreis Holzminden. Diese Einigung, bei der alle Beteiligten aufeinander zugegangen seien, sei sodann direkt vor Ort durch das Verwaltungsgericht protokolliert worden. „Alle Beteiligten waren zufrieden, dass damit die für alle belastende Auseinandersetzung nunmehr ein Ende gefunden hat“, sagte Heinemeier weiter.


Pegestorf (red). Einigung über die Errichtung eines Mobilfunkmastes bei Pegestorf: „Der Mobilfunkmast soll um rund 50 Meter vom Ort weg verlagert werden“, sagte Ralph Heinemeier vom Landkreis Holzminden. Diese Einigung, bei der alle Beteiligten aufeinander zugegangen seien, sei sodann direkt vor Ort durch das Verwaltungsgericht protokolliert worden. „Alle Beteiligten waren zufrieden, dass damit die für alle belastende Auseinandersetzung nunmehr ein Ende gefunden hat“, sagte Heinemeier weiter.
 Im Jahr 2004 hatte ein Mobilfunkanbieter als Netzbetreiber beim Landkreis Holzminden einen Bauantrag für einen rund 40 Meter hohen Mast gestellt. Der Mast sollte nördlich der Bundesstraße 83 aufgestellt werden und eine gute Versorgung von Pegestorf, Dölme und Rühle und der Bundesstraße sicherstellen. „Die Gemeinde Pegestorf hatte Einwände gegen den geplanten Standort, da er zu nahe am Ort und der Bebauung liege und daher zu einer Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes führe“, sagte Heinemeier. „Der Bauherr wiederum war aus technischen und finanziellen Gründen nicht mit der vom Rat der Gemeinde geforderten Verschiebung des Standortes um gut 100 Meter einverstanden.“ Auch der Landkreis als Genehmigungsbehörde hielt den Standort direkt an der Bundesstraße aus Sicht des Landschaftsbildes für besser geeignet.
 „Nachdem die wiederholt von der Gemeinde initiierten Gespräche nicht zu einer einvernehmlichen Lösung führten, erteilte der Landkreis die Baugenehmigung und ersetzte das seitens der Gemeinde hierzu erforderliche Einvernehmen im April 2008.“ Gegen diese Entscheidung erhob die Gemeinde Klage, über die das Verwaltungsgericht nun vor Ort verhandelte. Dort gelang es nun schließlich, „eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden“, sagte der Landkreis-Mitarbeiter weiter.

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