weather-image
26°
Einstiegspreis des Kia ab 15 690 Euro

Der Cee’d streckt sich als Kombi in schönster Manier

270_008_5867627_mob_0610_ceed_sw_asp_02.jpg

Autor:

Robert Drewe

Kia will sich im C-Segment mit der zweiten Generation vom Cee’d Sportswagon als Kombi noch steigern. Könnte der koreanische Hersteller glattweg schaffen, denn der neu auf die Reifen gestellte Lademeister sieht nicht nur gut aus – er fährt sich auch gut.

Wenn auch nur minimal gegenüber der Limousine verändert, so wirkt die länger und breiter gezogene und etwas flacher dastehende Karosserie doch sehr viel dynamischer. Mit 4,51 Metern präsentiert sich der Cee’d sw äußerlich kompakt, bietet viele Staumöglichkeiten und erreicht Spitzenwerte im Platzangebot. Mit 1,89 Meter Stehhöhe unter der Heckklappe ist das Be- und Entladen des Gepäckraums sehr groß. Das Volumen beträgt 528 Liter, und bei eingeklappter Rückbank entsteht ein Gepäckraum mit ebenem Boden von 1642 Litern. Sollte das noch nicht reichen, erweitert die serienmäßige Dachreling weitere Transportmöglichkeiten.

Bis zu fünf Personen finden im neuen Cee’d Sportswagon bequem Platz. Das Raumgefühl ist im Bein- und Kopfraum angenehm luftig, auch in der zweiten Reihe. Die Sitze mit diversen Verstellmöglichkeiten lassen die Passagiere komfortabel reisen und bieten auch bei sportlicher Gangart einen guten Seitenhalt.

270_008_5867641_mob_0610_ceed_sw_asp_03.jpg
  • Ein ausgeklügeltes Verzurrsystem schützt das Ladegut. Fotos: we.
270_008_5867626_mob_0610_ceed_sw_asp_01.jpg
  • Diese Seite ist auf jeden Fall die Schokoladenseite des neuen Cee’d sw. Sie ist nicht nur formschön und für den europäischen Markt konzipiert, sie bietet auch Platz und pfiffige Detaillösungen (siehe unten).

Der gut verarbeitete und aufgeräumte Innenraum, ebenfalls von Grund auf neu konzipiert und mit vorbildlichen Materialien ausgestattet, hat absolut europäisches Niveau erreicht. Das Fahrwerk mit der verbreiterten Spur und der recht ausgewogenen Abstimmung zeigt nur bei sehr groben Unebenheiten sowie im Grenzbereich leichte Schwächen. Die elektronische Stabilitätskontrolle ESC hält den Fünftürer jedoch stets im Zaum. Per Tastendruck kann die Lenkunterstützung der neu entwickelten Servolenkung „Flex Steer“ (ab der Ausstattung Vision serienmäßig) der jeweiligen Fahrsituation angepasst werden. Von leichtgängigem „Komfort“ über „Sport“ zur ausgeglichenen „Normal“-Einstellung hat der Fahrer die Wahl. Die komfortable elektrisch und automatisch lösende Parkbremse sowie das gut dosierbare und schnell ansprechende Bremssystem mit innen belüfteten Scheibenbremsen vorn und ABS sowie die elektronische Bremskraftverteilung EBD ergänzen das Paket, das von einer Traktionskontrolle, der Berganfahrhilfe und der Gegenlenkunterstützung VSM vervollständigt wird.

Das täuscht nicht darüber hinweg, dass es den Motoren an Durchzug mangelt. Sie dürften kraftvoller sein. Immerhin wird der lahme Antrieb durch geringen Verbrauch sozusagen ausgeglichen. Und laut sind sie auch nicht. Für Deutschland stehen jeweils zwei Diesel und zwei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 90 bis 135 PS zur Verfügung.

Bei der neuen Generation wird der 1,6 CRDi (128 PS und 4,2 Liter Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometer sowie ein CO2-Ausstoß von 110g pro Kilometer) wohl das Hauptvolumen der Modelle stellen. Mit dem Eco-Dynamics-Paket (in Verbindung mit dem Schaltgetriebe) ausgestattet, verfügen alle Motorisierungen über das Start-Stopp-System ISG und Leichtlaufreifen.

Und zu guter Letzt gibt Kia sieben Jahre Garantie.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare