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Lexus bringt IS300h als F-Sport und braucht kaum fünf Liter

Der Öko-Sportler

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Durch optimierte Produktionsmethoden und eine konsequente Plattformstrategie immer bessere Autos zu bauen, die sicher und erschwinglich sind, großen Fahrspaß vermitteln, die Menschen emotional bewegen und so wenig wie möglich die Umwelt beeinflussen, so stellt sich Pressesprecher Dirk Breuer von Toyota die Mobilität von morgen vor. Das hört sich schon einmal gut an und mit dem Lexus Hybrid IS 300h F-Sport kommt man der Vorgabe sehr nahe.

Mit seinem aggressiven „Gesicht“, einem mächtig ausladenden scharfkantigen Grill (auch Diabolo-Grill genannt) mit beeindruckenden Lufteinlässen, großen Scheinwerfern und pfeilförmig angeordneten LED-Tagfahrlichtern, unterstreicht der F-Sport seinen sportlichen Auftritt. Das 2,5-Liter-Vierzylinder-Aggregat und der Elektromotor bringen zusammen eine Systemleistung von 168 kW/223 PS an die 18 x 8,5 J 255/35 R 18-Hinterräder. Von null auf 100 Stundenkilometer benötigt der Lexus IS-F ganze 8,3 Sekunden, der Verbrauch soll laut Herstellerangaben 4,5 Liter im Schnitt betragen. 99 Gramm CO2 pro Kilometer werden hierbei freigesetzt. Eingestuft ist das Fahrzeug nach Euro-5-Norm.

Bei 200 km/h regelt der Lexus ab, obwohl die Optik noch mehr Speed vermuten lässt. Wer gerne mehr Fahrspaß erleben möchte, verlässt den Eco-Modus mittels Fahrcharakteristik-Schalter und geht auf Stellung „Sport“ oder „Sport+“. Dann wird mit dem CVT-Getriebe das maximale Fahrvergnügen erreicht. Hier ist bei den Nutzern sicherlich ein Umdenken erforderlich. Denn angesichts des Fahrspaßes muss auch nicht das Allerhöchste aus einem Öko-Auto rausgeholt werden – der Umwelt zuliebe.

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  • Markant ist die Zeichnung der Frontpartie des Lexus IS300h als F-Sport-Version. Seine Kühlermaske ist überdimensioniert und die „Pfeilung“ zieht sich über die gesamte Karosserie.

Im Rahmen der neuen Plattformstrategie wurden beim Lexus IS300h viele Punkte verbessert. So findet man einen tieferen Schwerpunkt, eine niedrigere Fahrzeughöhe, bessere Aerodynamik, höhere Verwindungssteifigkeit der Karosse sowie die neue Vorderachse mit stärkeren Stabilisatoren vor. Die überarbeitete Mehrlenker- Hinterachse und ein straffes Fahrwerk zeigen zusätzliche Verbesserungen beim Fahrkomfort.

Auch innen zeigt sich der Lexus mit einer überschaubaren, breiten, geraden Armaturentafel, hoher Mittelkonsole, den Sportsitzen mit gutem Seitenhalt und einem dicken, griffigen Sportlenkrad, das jede Menge Funktionstasten hat, sehr sportlich. Der gewachsene Radstand und die dünneren Lehnen der Vordersitze verschaffen den Passagieren des sportlichen IS rund 75 Millimeter mehr Kniefreiheit im Fond. Über bunte Displays wird der Fahrer immer informiert, wer gerade für den Vortrieb sorgt, ob der Benziner oder der Elektromotor mit Strom aus der Nickel-Metallhybrid-Batterie (die unter dem 430 Liter fassenden Kofferraum sitzt) den Wagen gerade rein elektrisch durch die Stadt antreibt oder nicht. Wenn ja, dann geschieht dieses fast lautlos. Im „Stop-and-Go“-Modus rollt der 300h über den Asphalt, ein Steuergerät berechnet, wann welcher Motor zum Einsatz kommt. Der Wechsel zwischen den Antriebsarten geschieht automatisch und somit auch für den Fahrer fast nicht wahrnehmbar. Auch an den modernsteAssistenzsystemen fehlt es nicht im Lexus F-Sport und selbstverständlich sind auch Internet sowie Bluetooth mit an Bord. Dieser Lexus zum Preis ab 45 900 Euro mit seiner Qualität und seiner aufwendigen Technik soll nicht nur in den USA, wo er gut verkauft wird, Emotionen wecken – auch die Europäer sollen ihn mögen. Das Zeug dafür hat er.rob

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