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Förderung für die Nachrüstung endet Ende 2010

Dem Feinstaub adé: mit Rußpartikelfilter

Seit 2007 gibt es eine finanzielle Förderung für das Nachrüsten eines Rußpartikelfilters in Dieselfahrzeugen. Vorerst war die Förderung bis zum Jahr 2009 beschränkt, sie endet aber am 31. Dezember 2010.

Gefördert wird der Einbau eines Rußpartikelfilters mit 330 Euro¤. Wird kein Filter in das Dieselfahrzeug eingebaut, so steigt die KfZ-Steuer um 1,20¤ Euro je 100 cm³ Hubraum. Dies gilt aber nur für Fahrzeuge, die vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden oder die Euro-5-Grenzwerte nicht einhalten. Die Förderung eines Rußpartikelfilters ist nur bei einem nachträglichen Einbau möglich; Fahrzeuge, die bereits ab Werk einen Rußpartikelfilter besitzen, sind von dieser Förderung ausgeschlossen.

Viele Autofahrer schrecken die Kosten für eine Nachrüstung ab. Die Kosten für einen Rußpartikelfilter belaufen sich bei einem gängigen Fahrzeug auf circa 1000 Euro¤, wenn Händler noch Rabatte oder Angebote anbieten. Besitzer von Dieselfahrzeugen, die selten auf deutschen Straßen anzufinden sind, müssen damit rechnen, dass die Kosten für den Rußpartikelfilter auf 1500¤ Euro steigen können. Einige Automobilhersteller bieten ihren Kunden keinen Rußpartikelfilter an, da die Kosten für die Entwicklung zu hoch wären. Diese Fahrzeuge haben aber die Möglichkeit, sich eine Ausnahmeregelung zu besorgen, sodass sie in aufgeführten Umweltzonen benutzt werden können.

Dies ist der springende Punkt, warum die Nachrüstung des Rußpartikelfilters sinnvoll ist. Einige Großstädte, aber auch kleinere Städte ziehen mittlerweile nach, haben ihre Innenstadt in Umweltzonen aufgeteilt, sodass Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter in bestimmten Regionen nicht mehr gefahren werden dürfen oder auf Umwege ausweichen müssen. Dieser Grund ist dafür verantwortlich, dass beim Verkauf eines gebrauchten Dieselfahrzeuges sein Wert rapide sinken kann. Um die Kosten gering zu halten, lohnt sich der Antrag auf die Förderung.

Der Countdown läuft: Nur, wer sein Fahrzeug bis 31. Dezember 2010 mit einem Diesel-Partikelfilter nachrüsten lässt, sichert sich den staatlichen Zuschuss von 330 Euro. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die Abwicklung übernimmt, sind mittlerweile 80 000 Euro Anträge auf den Zuschuss eingegangen. Förderberechtigt sind neben Pkw und Wohnmobilen auch leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht wie zum Beispiel Kleinlaster und Transporter von Handwerkern und Lieferanten.

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