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SPD-Ortsverein stellt Kandidaten für Rusbend vor / Prominente Gäste

Deinser Straße, Schulwege und Hochwasser Schwerpunktthemen

Rusbend (bus). Der SPD-Ortsverein Rusbend-Meinsen-Warber hat während eines für alle Bürger der Gemeinde offenen Frühschoppens seine Kandidaten für den im September zu wählenden Ortsrat Rusbend vorgestellt. Außer den aktuellen Ratsangehörigen Andreas Struckmann, Henning Meier und Wolfgang Rinne schicken die Sozialdemokraten Jörg Eddelmann, Volker Janze und Frank Möller ins Rennen.

Die SPD hatte vor fünf Jahren ihren Stimmenanteil mit 69,5 Prozent (1996: 71,6) nahezu gehalten. Die weitaus meisten Stimmen sammelte seinerzeit Andreas Struckmann (312). Dem Ortsbürgermeister folgten in der Wählergunst Karl-Dieter Tegtmeier (80), Wolfgang Rinne (51) und Henning Meier (40). CDU-Kandidat Wilhelm Middelmann vereinigte 2001 233 Stimmen (30,5 Prozent) auf sich. Das aktuelle Team nannte als Schwerpunkte der ortspolitischen Arbeit die Themenbereiche Gehweg Deinser Straße, Schulwegsicherheit und Hochwasserschutz. "Und natürlich wollen wir die Mehrheit in Rusbend behalten", unterstrich Spitzenkandidat Struckmann. Der Ortsbürgermeister schlug im Vorfeld des Frühschoppens - mit Rückendeckung vom gesamten gegenwärtigen Ortsrat, inklusive Christdemokrat Middelmann - bezüglich des Hochwasserschutzes scharfe Töne an. Das Konzept sei in den Ortschaften gemeinsam entwickelt worden, bei der Umsetzung stehe Rusbend allerdings sozusagen "außen vor". Falls Rusbend jetzt nicht mehr Teil des Konzeptes sei, könne seinetwegen der Warber-Entlastungsgraben zurückgebaut werden. "Wir müssen das Hochwasser von Meinsen und Warber nicht aufnehmen." Zudemäußerte sich Struckmann enttäuscht darüber, zu einigen die Umsetzung des Projekts betreffenden Gesprächen nicht eingeladen worden zu sein. "Das macht mich traurig." Darüber hinaus monierte der Ortsbürgermeister, dass von den zeitgleich beantragten Gehwegen jener in Warber demnächst realisiert werden soll, der Bau des Projekts Deinser Straße unterdessen auf sich warten lasse. "Das passt uns nicht", sagte Struckmann. Und: "Rusbend hat langsam die Schnauze voll." Im Verlauf der von der kommissarischen Ortsvereinsvorsitzenden Gudrun Vauth moderierten Veranstaltung glätteten die Wogen sich merklich. Wohl nicht zuletzt, weil etliche Prominente - mit Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, dessen Stellvertreter Werner Vehling und Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach an der Spitze - den Weg ins Rusbender Dorfgemeinschaftshaus gefunden hatten. Brombach versicherte den Gastgebern, dass der "Hochwasserschutz in allen drei Gemeinden an vorderster Stelle" stünde. Allerdings werde sich die Kommune angesichts der angespannten Haushaltslage auch fürderhin keine Lustobjekte leisten können.

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