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Dehoga: Mit Omas Rezepten kommt Dampf in die Küche

Hameln (kar). Die Bayern haben ihre Weißwürste, die Hessen den Äppelwoi und die Bremer Kohl und Pinkel. Was aber ist typisch für die Küche des Weserberglands? Welche regionalen Erzeugnisse und Traditionen spielen hier am Herd eine Rolle und wie kann man sie gastronomisch vermarkten? Fragen, die sich der heimische Dehoga stellt. Ein Rezeptaufruf im kommenden Jahr soll die Marketing-Initiative anschieben.

„Mit lokalen Spezialitäten kann man bei Touristen punkten“, sagt Gabriele Güse. Immer wieder stellt die Dehoga-Vorsitzende beim Sichten von Hotelfragebögen fest: „Die Besucher würden sich mehr regionale Küche wünschen.“ Gut, es gibt Rattenschwänze und Rattenkiller, Weserspatzen und das Hamelner Halbdunkel, wohl auch noch weitere Gerichte und Getränke, deren Namen auf die Sage vom Pfeifer anspielen. Eine aus der Tradition erwachsene regionale Küche aber ist das nicht. „Wir werden im kommenden Jahr einen Aufruf an die Bevölkerung starten mit der Bitte, Omas Rezepte von Dachboden zu holen“, sagt Gabriele Güse. „Wir würden uns über viele traditionelle Familienrezepte freuen.“ Denn es gibt sie – Suppen, Eintöpfe, Fisch- und Fleischgerichte, deren Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben werden. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich jetzt mit dem Thema und will regionale Gerichte der Gastronomie schmackhaft machen.  

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