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VfL Bückeburg schon am Sonnabend um 18.00 Uhr beim TuS Lingen

Defensiverhalten verbessert: Aber in der Offensive drückt der Schuh!

Niedersachsenliga (ku). Nicht nur der VfL Bückeburg wurde am vergangenen Spieltag desillusioniert, auch der nächste Bückeburger Gastgeber wurde am letzten Spieltag ziemlich unsanft auf den Boden der Tatsachen geholt. Der Tabellensechste vom TuS Lingen ging auf dem Oldenburger Kunstrasen sang- und klanglos baden, wurde mit 6:0 richtig abgeschossen und kassierte die höchste Niederlage seit Jahren.

In der Offensive verlassen sich die VfL-Kicker zu sehr auf die Q

Co-Trainer Norbert Koers, er coacht derzeit die Lingener für den beruflich verhinderten Trainer Jochen Wessels, zeigte sich leicht angefressen, "hofft aber jetzt mit seinem Team auf ein ganz anderes Match gegen das Schlusslicht VfL Bückeburg." Die Partie gegen Bückeburg findet auf Wunsch der Lingener Gastgeber am Sonnabend um 18.00 Uhr statt, der Bückeburger Bus fährt um 14.00 Uhr am Jahnstadion ab. Das Hinspiel in Bückeburg entscheiden die Lingener mit 3:0. Mit 24 Punkten auf Platz sechs haben die Lingener es durchaus noch selbst in der Hand, den Sprung in die neue Staffel zu schaffen. Allerdings bleibt der Angriff der Emsländer etwas hinter den Erwartungen zurück. Torgefährlich derzeit nur Rainer Kremer,der mit 13 Saisontoren den zweiten Rang in der Torjägertabelle bekleidet, ihm folgen weit abgeschlagen Patrick Foppe und Manuel Wittmoser mit jeweils vier Toren. Im Lingener Mittelfeld gelten Andre Hues und Maik Schomakers als die entscheidenden Strippenzieher. Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock hat wieder einmal erhebliche Besetzungssorgen. Dennis Papenheim fällt wegen seiner Bundeswehrausbildung aus, Cord-Hendrik Möller studiert in Köln, Maximilian Porcello und Dimitri Berkut sind verletzt und Martin Neubert fehlt aus persönlichen Gründen. Kein Grund für Luftsprünge, trotzdem bleibt Trainer Nottebrock positiv. "Wir müssen an uns glauben und haken die Runde erst ab, wenn wir auch rechnerisch keine Chance mehr haben, mindestens Platz 14 zu erreichen! Also Kopf hoch und weiter kämpfen." Dabei zeigte sich der Trainer mit dem Abwehrverhalten seines Teams in den letzten Spielen nicht unzufrieden, sieht den Knackpunkt in der Offensive. "Wir haben das Defensivverhalten verbessert, zuletzt nur zwei Gegentor kassiert. Aber vorn drückt der Schuh, da fehlt mir die Aggressivität. Im Training klappt es ganz gut, im Spiel kommt da zu wenig. Der gesamte Offensivblock muss nicht nur darauf hoffen, dass "Bubi" die Buden macht, mir fehlen auch die Aktionen aus der zweiten Reihe." Timo Nottebrock hat sein Engagement beim VfL Bückeburg definitiv für die nächste Runde verlängert und setzte damit ein Zeichen. "Für die neue Saison haben bislang acht A-Jugendspieler fest zugesagt und wir sind mit einigen interessanten Spielern im Gespräch, von denen wir sicher sind, dass sie in das Gefüge und das Konzept des VfL passen werden."

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