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Reparaturen erst nach Ende der Frostperiode

Dauerwinter ruiniert Rintelns Straßen

Rinteln (wm). Der Dauerwinter, von dem auch Tiefbauamtsleiter Helmut Leppin hofft, dass er jetzt vorbei ist, hat in viele Rintelner Straßen tiefe Löcher gerissen. Seit Wochen, so Leppin, sei eine "Einsatztruppe" dabei, die schlimmsten Krater mit speziellem "Wintermischgut" aufzufüllen, damit keine Achsen brechen.

An eine Reparatur der Löcher und der "Elefantenhaut" im Asphalt könne man erst herangehen, wenn die Nächte frostfrei bleiben. Besonders schlimm, so Leppin habe es mehrere Nordstadtstraßen und die Straße Am Stumpfen Turm erwischt. Hier müssten ganze Flächen mit der Trennscheibe herausgeschnitten und der Unterbau samt Tragschicht und Schotter komplett neu aufgebaut werden. Gerade der ständige Wechsel zwischen Frost- und Tauperiode mache die Straßen kaputt, weil durch feine Risse Wasser in den Untergrund eintritt, der folgende Frost Aushöhlungen schafft durch die die Asphaltdecke einbricht. Auch der verstärkte Lkw-Verkehr in Stadtstraßen habe viel zu den Schäden beigetragen.

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