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Bewertung mit zweierlei Maß

Das stinkt!

Keine Gefahr für den Seeadler prognostizieren die Experten von Planet Energy. Doch eine Gefahr, behaupten die Naturschützer vom Nabu, da auch das kleinste Risiko noch zu berücksichtigen sei. Das mag man im Rahmen der Risikoabwägung für kleinlich halten, in diesem Fall aber für durchaus wichtig und richtig: Bei der Firma Planet Energy handelt es sich um ein Unternehmen von Greenpeace; jenen Umweltaktivisten, die etwa bei Schadstoffen in Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenständen stets staatliche Grenzwerte für zu hoch halten und reduziert wissen möchten; jenen Aktivisten auch, die das noch so kleinste Risiko bei technischen Anlagen mit apokalyptischen Schreckensszenarien belegen.

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Autor

Stefan Reineking Chefredakteur zur Autorenseite

Gerade eine solche Firma sollte nicht mit zweierlei Maß messen und berechtigte Bedenken des Nabu aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen in den Wind schießen. Es sei denn, bei Greenpeace hält man es mit dem römischen Kaiser, der anlässlich der Einführung einer Latrinensteuer den schönen Grundsatz prägte: Geld stinkt nicht. In diesem Fall aber doch – gewaltig!sr@szlz.de

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