weather-image
Stiftskirche: Im Frühjahr geht es weiter

"Das größte Krippenspiel der ganzen Welt"

Obernkirchen (rnk). Weil die Kirche auch vom Mitmachen lebt, gab es am Heiligabend in der Stiftskirche St. Marien das größte Krippenspiel der Welt. Und das, so betonten Elke und Ralf Schönbeck, fühle sich hinterher, wenn man daheim an der Festtafel sitze, auch noch richtig gut an: mitgemacht zu haben, aktiv am Gottesdienst teilgenommen zu haben.

Das aktive Mitmachen beschränkte sich dann zwar auf die Jüngsten, die am Ende des kleinen Krippenspiels das neugeborene Jesu-Kind bewundern durften, aber das gute Gefühl, endlich mal wieder in der Stiftskirche einen Gottesdienst feiern zu dürfen, war die ganze Woche zu spüren. Zwar hatte man darauf verzichtet, einen richtigen Einweihungsgottesdienst zu feiern, aber der Zuspruch war seit Sonntag, als der erste Gottesdienst seit langen Monaten in St. Marien gefeiert wurde, durchaus rege. Neue Lampen, weiß gestrichene Wände, einen fertigen Altarraum und eben die nagelneuen Fenster - Pastor Wilhelm Meinberg sprach von Dankbarkeit, als er kurz auf die letzten Monate und die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen einging. Im neuen Glanz erstrahlt nun die Kirche. Allerdings nur auf der einen Seite. Auf der anderen, auf der zum Stiftshof, hingen schon die Abdeckungen: Im Frühjahr werde hier weitergearbeitet, verkündete Meinberg. Ein Trend der letzten Jahre war auchüber Weihnachten in der Kirche wieder gut zu beobachten: Es wird immer weniger gesungen. Selbst bei weithin bekannten Weihnachtsklassikern wie "Stille Nacht, Heilige Nacht" oder "O du fröhliche" bleiben die meisten Münder stumm. Ob die Nichtsinger eigentlich ahnen, was sie da alles verpassen?

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare