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Am kommenden Freitag kommen im Rathaussaal gleich 18 Immobilien in einer "freien Auktion" unter den Hammer

Darf es vielleicht ein altes Feuerwehr-Gerätehaus sein?

Bückeburg (rc). Brauchen Sie ein altes Feuerwehr-Gerätehaus oder doch lieber eine 95-Quadratmeter-Eigentumswohnung mit gutem Zuschnitt? Vielleicht noch zum Schnäppchenpreis ab 3000 Euro aufwärts? Dann sind Sie am kommenden Freitag, 25. April, im Rathaussaal in Bückeburg an der richtigen Stelle, wenn ab 17 Uhr insgesamt 18 Häuser und Wohnungen aus dem gesamten Landkreis und der angrenzenden Region in einer sogenannten freien Versteigerung unter den Hammer kommen.

Auktionator Uli Grothoff.

Freie Versteigerung heißt, dass die Besitzer nicht gezwungen sind, sich von ihrer Immobilie zu trennen, sondern das auf freiwilliger Basis machen. Alle Startpreise sind Mindestpreise, die nicht unterboten werden dürfen. Meldet sich nur ein Kaufinteressent, so wird der Zuschlag zum Mindestgebot erteilt. Ansonsten wird in 1000-Euro- Schritten bis zum dritten Hammerschlag geboten. Dann ist das Geschäft perfekt. Versteigerer ist das Büro Wuppertal der "Freie-Immobilien Auktionen". Die Beurkundung des Kaufs wird noch vor Ort im Versteigerungssaal unter Beteiligung der renommierten Bückeburger Notare Holger von Harpe und Werner Bornemann erfolgen. Die Versteigerungen werden von Auktionator Uli Grothoff angeboten; jeder kann mitbieten, ausgenommen Spaßbieter. Um da die Spreu vom Weizen zu trennen, wird von dem Versteigerungshaus eine sogenannte Bietsicherheitüber zehn Prozent des Höchstgebotes verlangt. Das dürfe neben Bargeld, LZB-Scheck oder Finanzierungsbestätigung der finanzierenden Bank auch der aktuelle Kontoauszug sein, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Neben den zehn Prozent des Höchstgebotes sollte der Kontostand auch noch das Auktionsaufgeld (die Courtage) für das Versteigerungshaus abdecken. Bei Zuschlagpreisen oberhalb von 10 000 Euro wird ein Aufgeld in Höhe von sechs Prozent plus gesetzlicher Mehrwertsteuer fällig, also insgesamt 7,14 Prozent, so die weiteren Regularien. Bei Zuschlägen bis zu 10 000 Euro sind es zehn Prozent plus Mehrwertsteuer. Des Weiteren muss jeder Bieter sich durch einen gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen, um bei der Auktion mitbieten zu können. Alle Objekte, die per Exposé im Internet auf der Homepage zu finden sind, können in den Tagen vor der Auktion auch besichtigt werden. Besichtigungstermine können in der Repräsentanz Niedersachsen unter (01 72) 4 4058 99 oder (0 51 21) 6 96 66 83 vereinbart werden. Homepage: www.Freie-Immobilien- auktionen.de

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