weather-image
15°
CDU Stadtverband tritt in die Pedalen / Raser sind Politikern ein Dorn im Auge

Christdemokraten mit Drahteseln auf der Jagd nach Juckepunkten

Bückeburg (jp). Wie könnte man Probleme und Gefahrenstellen für Radfahrer besser diskutieren als denn als Radfahrer selbst! Das dachten sich auch die Mitglieder des CDU Stadtverbands Bückeburg, schwangen sich auf ihre Drahtesel und nahmen in und rund um Bückeburg Verkehrs-Juckepunkte in Augenschein.

Startklar auf Zweirädern: Mitglieder des CDU Stadtverbands Bücke

Den Auftakt machte Müsingen, wo Ortsvorsteher Ekkehard Dürig gleich auf mehrere Sorgenpunkte hinwies. Wenngleich die Orte unterschiedlich waren, so sind die Probleme stets die gleichen: Überhöhte Geschwindigkeit von Autofahrern sowie die Schulwegsicherheit. Betroffen davon in Müsingen, so Ekkehard Dürig, ist unter anderem die Müsinger Straße. In Meinsen sprach sich der aus Warber stammende Ratsherr Ludwig Pohl für einen kombinierten Fußradweg an der Meinser Straße zwischen Meinser Kirche und der Kreuzung in Warber aus. Eine Rast ganz anderer Art legten die Radler in Rusbend ein, wo sie von Joachim Alder zur Feier seines 44. Geburtstags eingeladen wurden. Handlungsbedarf sieht die CDU im Bereich der L 450 Richtung Quetzen, da sie besonders im Sommer von vielen Radlern frequentiert wird, der Radweg jedoch am Ortsausgang Rusbend kurz hinter dem Mittellandkanal endet. Vor allem durch den extrem schnellen Autoverkehr würden diese Radfahrer, unter denen sich auch viele Familien mit Kleinkindern befinden, gefährdet. Entlang des Mittellandkanals ging es nach Berenbusch, Nordholz, Evesen und Petzen. Dort ist im Bereich des Netto-Marktes am Ortsausgang Richtung Bückeburg eine Querungshilfe für Radler geplant. Zu teuer, sagt nicht nur BfB-Ratsherr Jürgen Hockemeier. Wichtiger sei es, den über die schnurgerade K2 "heranfliegenden" Verkehr aus Richtung Bückeburg durch Maßnahmen wie Baumtore am Ortseingang Petzen zu bremsen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare