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Chinesischer Nationalcircus begeistert in Hameln

Nationalcircus

Hameln (kar). Mehr als 2000 Jahre liegen die Anfänge der chinesischen Akrobatik zurück: Sie reichen vermutlich bis in jene Zeit, in der auch Konfuzius (551 bis  479 v. Chr.) lebte. Was liegt da näher, als die Weisheiten dieses großen Philosophen mit ungewöhnlicher Artistik zu verschmelzen und die einst von Konfuzius gepredigte Einheit von Körper, Geist und Seele in akrobatischer Perfektion auf der Bühne sichtbar zu machen? Dem Chinesischen Nationalcircus gelang dies in der Rattenfänger-Halle scheinbar mühelos und mit so fantastischer Leichtigkeit und Anmut, dass das harte Training für diesen Auftritt, die eiserne Konzentration und der körperliche Kraftakt hinter den spektakulären Nummern allenfalls zu erahnen waren.

 Da war nichts zu spüren von Anspannung und blank liegenden Nerven. Stattdessen: Atemlosigkeit beim Publikum und immer wieder aufbrandender Szenenapplaus angesichts schier unglaublicher Kunststücke. Jonglagen, Kontorsion, Equilibristik – die klassischen Elemente der Artistik werden vom Chinesischen Nationalcircus virtuos bedient und in der „Konfuzius“-Show als zauberhafte Collage voller Poesie und Verspieltheit inszeniert. Am Ende: stürmischer Applaus, Begeisterungspfiffe und stehende Ovationen für ein Ensemble, das mit der aktuellen „Konfuzius“-Show seine Fans nicht enttäuschte.

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