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Chic und fit in den Frühling

Gelassen in den Frühling starten

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Zurück zu innerer Balance

m Frühling erwachen die Lebensgeister. Nicht nur die Natur entfaltet sich zur Blüte, auch die Menschen werden wieder aktiv. Statt abends im Büro oder vor dem Fernseher zu sitzen, zieht es sie zum Tagesausklang in Biergärten und Straßencafés. Häufig steht auch ein neues Bewegungsprogramm auf der Agenda. Doch Vorsicht: Wer sich jetzt zu viel vornimmt, setzt sich oft zu stark unter Druck. Anstatt sofort loszulegen, ist es sinnvoll, sich genau zu überlegen, welche Sportart wirklich zu einem passt und welche Trainingszeiten realistisch sind. Die Ziele lieber nicht zu hoch stecken: Wer im Winter mit dem Lauftraining pausiert hat, sollte die Teilnahme am Frühjahrs-Stadtmarathon lieber anderen überlassen.

Vor allem Männer machen häufig den Fehler, ihr berufliches Leistungsdenken auf den Sport zu übertragen. Doch gesund ist das nicht. Um die innere Balance zu bewahren, sollten auf berufliche oder private Anspannung nach Ansicht von Experten stets Momente der Entspannung, beispielsweise durch moderaten Ausdauersport wie Joggen und Radfahren oder durch klassische Entspannungstechniken, folgen.

Das große Angebot an jungem Gemüse und frischen Salaten vereinfacht im Frühjahr die Umstellung auf eine leichte Kost, die den Stoffwechsel anregt. Empfehlenswert ist dabei der Verzehr regionaler Ware, denn Obst und Gemüse werden hierzulande erst geerntet, wenn sie reif sind. So haben sie ein optimales Aroma und den höchsten Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Ab Mai gehören Erdbeeren zu den saisonalen Powerfrüchten. Schon 150 Gramm decken den Tagesbedarf an Vitamin C.

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Besser basisch an den Start

Sportler sollten ihren Körper auf die Aktivsaison vorbereiten

Bei der Vorbereitung auf den Outdoor-Sport wird an vieles gedacht. Radler bringen ihr Fahrrad zum Check-up, und Jogger holen sich neue Laufschuhe. Doch die wenigsten achten darauf, auch ihren Körper langsam auf die bevorstehende körperliche Aktivität vorzubereiten.

Ebenso wie ein zu geringes Maß an Bewegung dafür sorgt, dass der Organismus zunehmend „sauer“ wird, kann ein Übermaß an Sport direkt in die Übersäuerung führen. Bei zu viel oder auch extremer Bewegung entstehen im Körper Säuren, die häufig nicht schnell genug verstoffwechselt werden können. Die Folgen können als Brennen, Muskelkater oder auch als Zerrungen und Verletzungen spürbar werden. Um diesem Engpass des Stoffwechsels zu begegnen, hat Dr. h. c. Peter Jentschura drei Gebote des gesunden Sports zusammengestellt. „Vorher basenbildend mineralisieren, nachher basisch entsäuern und kontinuierlich regenerieren“, lautet das Credo des bekannten Gesundheitsautors. Dementsprechend sollten Sportler in der Vorbereitung auf eine überwiegend vollwertig-vegetarische Ernährung achten. Nach dem Sport wird empfohlen, schädliche Säuren mit basischen Anwendungen in Form von Bädern, Wickeln und Massagen gezielt auszuscheiden. Der Verzehr ergänzender basenbildender Mineralstoffe kann die Regenerierung beschleunigen.

Frühjahrsputz von innen

Das zentrale Organ für die Reinigung des Körpers von innen ist der Darm. Mit seinen bis zu 400 Quadratmetern Oberfläche ist er dafür zuständig, wertvolle Nährstoffe von belastendem Ballast zu trennen. Unverzichtbar dafür ist eine gesunde Darmflora. Sie zu stärken, ist eine der Hauptaufgaben einer jeden Entgiftungskur. Schon simple Maßnahmen wie eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung – mindestens zwei Liter Wasser täglich – sowie regelmäßige Bewegung können dazu beitragen, dass der Darm wieder in Schwung kommt.

Der Fahrrad-Check Was muss alles kontrolliert werden?

1. Fahrrad waschen, dafür gibt es spezielle Reiniger.

2. Die Kette ölen.

3. Die Gangschaltung kontrollieren.

4. Bremsklötze austauschen, falls sie abgefahren sind.

5. Reifen wechseln, wenn das Profil abgefahren ist.

6. Reifendruck prüfen. Dieser beträgt ca. drei Bar.

7. Das Licht vorne und hinten kontrollieren.

Einen Fahrrad-Frühjahrs-Check kann natürlich auch der Fachhändler durchführen.

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