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Arbeitskreis besucht "Herminenhof" und Begegnungsstätte / "Via" vorgestellt

CDU-Landes-Sozialpolitiker loben "außergewöhnlich gutes Angebot"

Bückeburg (bus). Eine Einladung des Landtagsabgeordneten Friedel Pörtner hat am Dienstag Mitglieder des Arbeitskreises Sozialpolitik der CDU-Landtagsfraktion nach Bückeburg geführt. Der Besuch führte Norbert Böhlke, Dorothee Prüssner und Hans Bookmeyer in das Seniorenzentrum "Herminenhof" und in die Seniorenbegegnungsstätte. Arbeitskreisvorsitzender Böhlke bezeichnete insbesondere die Begegnungsstätte an der Herderstraße als "außergewöhnlich gutes Angebot".

Heike Sareyka (zweite von links) führt die Gäste Hans Bookmeyer

Bürgermeister Reiner Brombach und dessen Stellvertreter Jürgen Harmening, die zudem auf die Jugendfreizeitstätte als weitere städtische Einrichtung aufmerksam machten, gaben quasi eine Bestandsgarantie für beide Häuser ab. "An dieser Stelle werden wir erst ganz zuletzt kürzen", sagte Brombachmit Blick auf den Haushalt der ehemaligen Residenzstadt. Was quer durch alle Rathausfraktionen ein unstrittiges Thema sei, ergänzte Harmening. "Eine im Vergleich zu vielen anderen Kommunen erstaunliche Konstellation", fasste Prüssner ihre Eindrücke zusammen. Die Delegation hatte die jährlich von bis zu 18 000 Männern und Frauen besuchte Seniorenbegegnungsstätte während eines von Leiterin Heike Sareyka geführten Rundgangs kennen gelernt. Sareyka, Ratsfrau Gerda Wöbking, Susanne Sorban (als Vertreterin des Krankenhauses Bethel), Ex-Bürgermeisterin Edeltraut Müller und CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Christopher Wuttke nutzten die Zusammenkunft, um gemeinsam mit den Gästen die Anliegen des Hospiz-Fördervereins "Via" zu diskutieren. Der im Dezember 2005 gegründete Verein verfolgt in erster Linie das Ziel, Geld für die Einrichtung einer stationären Hospizeinrichtung zu sammeln. "In einer Gesellschaft, in der Sterben, Tod und Trauer nach wie vor Tabuthemen sind, will der Verein bestmöglich dazu beitragen, dass ein stationäres Hospiz in Bückeburg oder Umgebung gegründet und sodann weiter unterstützt wird, um so im Sinne der Hospizbewegung Sterben in das Leben einzubinden", erläuterte Müller, die "Via" vorsitzt.

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