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Stadt soll Konzept zur Ausweisung eines Gebietes an der Umgehungsstraße Eimbeckhausen erarbeiten

CDU denkt laut über neue Gewerbefläche nach

Bad Münder (jhr). Der Bau der Umgehungsstraße Eimbeckhausen schreitet voran – und mit ihm gewinnt eine Idee Freunde, die in CDU-Kreisen bereits seit längerem diskutiert wird: die Ausweisung neuer Gewerbeflächen bei Eimbeckhausen.


Für die CDU-Ratsfraktion beantragt jetzt Andreas Seidel, dass die Verwaltung vom Rat mit der Entwicklung eines Konzeptes oder einer Machbarkeitsstudie beauftragt wird. Thema sollen die Möglichkeiten sein, nordöstlich von Rohrsen an der Umgehungsstraße Flächen für Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen ausweisen zu können. Bei „anzunehmenden Nachfragen“ soll schnell auf den Bedarf reagiert werden können. Seidel begründet den Vorstoß mit der Feststellung, dass Gewerbeflächenpolitik ein zentrales wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sei. „Dies gilt selbst in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation. Insbesondere in verkehrlich gut gelegenen wohnortnahen Standorten hat sich die arbeitsplatzschaffende Bedeutung entsprechender Flächenausweisung bewiesen“, betont er. Gleich mehrere Gründe hat seine Fraktion für eine „unverzügliche Überplanung dieses der Bundesautobahn naheliegenden Bereiches“ erkannt: Die Ausweitung des Areals des Autohofes in Lauenau stoße bereits an die Grenzen, der vorgesehene Abzweig Eimbeckhausen West liege nur wenige Minuten entfernt und sei damit als attraktiv einzustufen.

Aber auch den Bestand hat die CDU im Blick: Angrenzend gebe es in Eimbeckhausen bereits den Gewerbestandort Fritz-Hahne-Straße, es könnte eine natürliche Erweiterung entstehen. „Die vorhandenen Gewerbeflächen an der Rahlmühler Straße und in Hasperde haben nicht die gleichhohe Standortqualität wie der beschriebene Bereich“, macht Seidel deutlich – Bad Münder müsse sich mehr als bisher darum kümmern, die Vorzüge der durch das Stadtgebiet führenden B 442 zu entwickeln. „Durch die entstehende Umfahrung steigt zwar sicherlich die Wohnqualität einiger Bereich in Eimbeckhausen, gleichzeitig verlieren aber auch Betriebe an der derzeitigen Ortsdurchfahrt an Publikum“, so Seidel.

Haushaltskonsolidierung und Zukunftsperspektiven seien notwendig, um die Stadt erfolgreich gestalten zu können, betont der Ratsherr die Position seiner Fraktion: „Geplant werden sollte also eine wünschenswerte Ergänzung der vorhandenen Gewerbestruktur für Bad Münder – zur Sicherung der Zahl der gewerblich Beschäftigten und damit der Wohnbevölkerung.“

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