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"Ruhe Siegt" und Trachtler errichten ersten offiziellen Maibaum

Cammeruner "Spargel" stellt Nachbarbäume in den Schatten

Cammer (bus). Die Feiertagsdublette von Himmelfahrt und Tag der Arbeit hat der Ortschaft Cammer nicht nur zur ersten gemeinsam vomörtlichen Heimat- und Trachtenverein und der Schützengemeinschaft "Ruhe Siegt" ausgerichteten Feier, sondern auch zum ersten offiziell errichteten Maibaum verholfen. Rund ums Aufstellen der Maie hatten die Organisatoren ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

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Für die musikalische Umrahmung der gut besuchten Veranstaltung zeichneten die Musikanten der "Schaumburger Trachtenkapelle" und der "Cammeruner Dorfkapelle" verantwortlich. Nach Auskunft der Vereinsvorsitzenden Christoph Kalthegener (Schützen) und Karl-Friedrich Lampe (Trachtler) wird eine Wiederholung der Errichtung eines mit den weißrotblauen schaumburg-lippischen Traditionsfarben geschmückten Brauchtumsbaums nicht ausgeschlossen. Trotz nicht vollends idealen Wetters - just zu Beginn des Spektakels setzte heftiger Regen ein - sei das Fest auf der Habenseite des Ortschaftskontos zu buchen. Bei genauer Betrachtung entsprach der mit Kranz und Wipfeltanne verzierte Stamm nicht in vollem Umfang den von Ortsbürgermeister Friedrich Rösener avisierten Ausmaßen. "Fritz hat die Länge einmal rechts und einmal links gemessen", erläuterten die Organisatoren. Die angekündigte "25" der Meterhöhe müsse als Zentimeterdurchschnitt des Stammfußes genommen werden. Dennoch hatten die zehn Baumaufrichter alleHände voll zu tun, um den wohl fünf Doppelzentner wiegenden "Spargel" (Kalthegener) in die Lotrechte zu hieven. Das per logistischer Meisterleistung vollbrachte Vorhaben hatte laut "Ruhe Siegt"-Chef zur Folge, "dass unser Spargel alle Maibäume der umliegenden Ortschaften in den Schatten stellt."

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