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Bürgerinitiative: "Augenwischerei" bei Regioport Minden

Cammer. Die von Cammer aus operierende Bürgerinitiative Containerhafen (Bicon) wirft dem Geschäftsführer der Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Hans-Jürgen Hansch, "Augenwischerei" in sechs Punkten bezüglich des Regioports Minden vor.

Cammer. Die von Cammer aus operierende Bürgerinitiative Containerhafen (Bicon), die sich für die Belange von Natur-, Landschaft- und Hochwasserschutz sowie die Belange betroffener Bürger bei der Errichtung des "Regioport Minden" einsetzt, wirft dem Geschäftsführer der Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Hans-Jürgen Hansch, "Augenwischerei" in sechs Punkten bezüglich des Regioports Minden vor.

Das geht aus einem Brief hervor, den der Vorstand der Initiative an Mindens Bürgermeister Michael Buhre gesandt hat. In Bezug auf das von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen veranstaltete Verkehrsforum "Wasser, Schiene, Straße - Minden als zentraler Knotenpunkt des Güterverkehrs" wirft der Brief sechs Fragestellungen auf: nach Standortwahl, Bedarf, Hafenkonzept, Kooperation mit "eurogate", Potenzialanalyse und Kosten. Der Vorwurf der Augenwischerei, den die Bicon schon zuvor bei der Renaturierung der Bückeburger Aue, der Anlage von breiten Grünstreifen und der ursprünglichen Bezeichnung des Hafenvorhabens, "Erweiterung des Containerterminals", verwendet hatte, bezieht sich diesmal auf den Abschnitt "Kosten": Die Kommunen bezweifeln, dass ihnen bei dem Regioport-Bau in diesen sechs Punkten keine Kosten entstehen.

Im Ortsrat Cammer wurde zudem deutlich, dass das Planfeststellungsverfahren mit insgesamt sechs Planungsgebieten wahrscheinlich sehr umfangreich und kompliziert wird.

Mehr dazu lesen Sie morgen in der SZ/LZ.

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