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Zweites "Spectaculum"-Wochenende rundum gelungen

Bückeburg toppt alles - Ansturm auf das Mittelalter

Bückeburg (jp). Mit einer wahren Galavorstellung haben die Ritter, Gaukler, Minnesänger und Vaganten des Mittelalterlich Spectaculums ihr zweites Veranstaltungswochenende zelebriert. Wie schon nach dem großartig besuchten Auftakt erwartet, erlebte die Mausoleumswiese einen noch größeren Ansturm von Besuchern.

Seit Jahren dürfte das ritterliche Areal nicht mehr derartige Menschenmassen erlebt haben, selten genossen so viele Besucher die Darbietungen der Fecht- und Kampfgruppen, das Ritterturnier zu Pferde, den großen Handwerker- und Händlermarkt, die Minnesänger und Barden, die Gaukeleien und Narreteien, den spektakulären Feuerzauber des Traumspektakels und die Konzerte der vielen Bands und Ensembles. Und was ebenfalls eindeutig für das Mittelalterlich Spectaculum spricht: Die Zahl der Besucher, die in Gewandung, mittelalterlicher Bewaffnung oder vollständiger Rüstung erscheinen, wächst von Jahr zu Jahr. Auch das Wetter schien sich vorgenommen zu haben, das erfolgreiche erste Wochenende zu wiederholen: Wie schon zuvor folgte auf einen sonnigen, aber nicht zu heißen Sommertag ein ganz kurzer, erfrischender Gewitterschauer, um abends wieder traumhafte Sommernacht-Atmosphäre über der Mausoleumswiese auszubreiten. Wieder erstrahlte das Areal in einem Meer von Fackeln, Kerzen, Feuern und Windlichtern, während sich der Pestumzug über das Gelände bewegte und auf der großen Festivalbühne Saltatio Mortis zu ihrem umjubelten Mitternachtskonzert ansetzten. "Dieser Sonnabend hat alle bisherigen 33 Veranstaltungstage des Spectaculums um Längen getoppt", stellte ein begeisterter Veranstalter Gisbert Hiller am Sonntagmorgen fest. Derartige Menschenmassen habe das Spectaculum in Bückeburg seit Jahren nicht mehr erlebt. Aus allen Teilen Deutschlands seien die Besucher gekommen. Der Parkplatz war bereits Stunden nach Veranstaltungsbeginn so rettungslos überfüllt, dass Hiller die Mitarbeiterparkflächen öffnen ließ. "Ein traumhafter Erfolg, der alle unsere Erwartungenübertroffen hat, und eine absolute Renaissance des Standortes Bückeburg", so Gisbert Hiller. "Dieser Standort ist für die Mittelalterszene in ganz Deutschland ein Magnet. Wir hätten uns schwarz geärgert, hätten wir tatsächlich Bückeburg von zwei Wochenenden auf eines reduziert."

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