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Buden bleiben auf dem Parkplatz

Lauenau (nah). Der Standort des jährlichen Weihnachtsmarkts bleibt umstritten. Die nächste Veranstaltung im kommenden Dezember löste in der Jahresversammlung der "Lauenauer Runde" eine heftige Diskussion aus. Doch bis auf weiteres hält der Vorstand an dem vorweihnachtlichen Treiben auf dem Parkplatz vor der Eishalle fest.

"Ich plädiere dringend für eine andere Lösung", machte sich der Pastor der evangelischen St.-Lukas-Gemeinde, Dieter Meimbresse, zum Wortführer von sich öffentlich nicht erklärenden Kritikern: "Ich weiß von vielen Leuten, die mit dem jetzigen Platz nicht einverstanden sind." Meimbresse sprach sich für einen Weihnachtsmarkt rund um die Kirche aus. Optikermeister Ralf Staaks formulierte es ähnlich: "Wir Gewerbetreibenden sind seit drei Jahren mit dem Standort unzufrieden." Die Eishalle ziehe allein das Publikum auf sich: "Wer von denen zum Markt will, sucht sich selber den Weg in den Ort." Vereinsvize Klaus Kühl wandte sich gegen ein räumliches "Hin und Her". Ihm schwebe ein endgültige Lösung am "Rundteil" vor. Solange es jedoch Baumaßnahmen in der Ortsmitte gibt, müsse abgewartet werden. Kühl bezog sich dabei auf die vorgesehenen Veränderungen in der Coppenbrügger Landstraße und auch auf Pläne für den ehemaligen Brandes-Hof. Gemeindedirektor Uwe Heilmann begrüßte die Idee, den Markt in die Nähe der Kirche zu bringen: "Das wäre der beste Platz." Gegen eine schnelle Verlegung spreche der Straßenbau: "Die Coppenbrügger Landstraße wird schwierig."

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