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Bürgermeister weist Vorwurf von Lemmermann als haltlos zurück

Buchholz: "Warum hat die CDU im VA nicht widersprochen?"

Rinteln (wer). Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz (SPD) weist den Vorwurf von CDU-Herausforderer Dr. Marc Lemmermann, er würde die Probleme am Steinanger aussitzen, als haltlos zurück. Im Verwaltungsausschuss habe er am 6. Juli den Vorschlag gemacht, mit der Einberufung des von Lemmermann angemahnten "Workshops"bis zum Vorliegen der Studie von Sparkasse und Volksbank zu warten - die CDU habe nicht widersprochen.

"Wenn dieses Vorgehen nicht mitgetragen wird, hätte ich an dieser Stelle Widerspruch erwartet", sagt Buchholz. "Es kam aber nichts." Entweder habe Lemmermann diesen Umstand bei seiner Kritik wissentlich außer Acht gelassen oder es gebe Probleme beim Informationsfluss in der CDU, meint Buchholz. Der CDU-Kandidat hatte dem Amtsinhaber "Ignoranz" und Verzögerungstaktik vorgeworfen (wir berichteten). Sparkasse und Volksbank haben auf eigene Rechnung zwei Fachbüros beauftragt, Machbarkeitsstudien zum Steinanger zu erstellen. Die Ergebnisse sollen Mitte September vorliegen - nach der Kommunalwahl. Auch inhaltlich geht Buchholz auf Distanz zu Lemmermanns Steinanger-Vorstellungen. "Einen Stadtpark brauchen wir dort nicht, wir haben bereits einen." Buchholz tritt prinzipiell für eine Bebauung des Geländes ein, um dem demographischen Abwärtstrend "aktiv entgegenzuwirken". Er stützt sich dabei auch auf die kürzlich präsentierte Pestel-Studie zur Bevölkerungsentwicklung, in der eine Bebauung des Steinangers indirekt empfohlen wurde. Auch die Auslagerung der Vereine bringe Vorteile: Der Fußballsport des SC Rinteln könne an der Burgfeldsweide zusammengeführt werden. Bis jetzt trainieren dort nur die Jugendfußballer des SC, während die Herren am Steinanger auflaufen. Handlungsbedarf bestehe überdies beim Reitverein: Die Reithalle bezeichnet Buchholz als "Sanierungsfall".

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