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Bürgermeister bringt Idee aus Tirol-Urlaub mit / Start mit zunächst acht Lkw - und das zum Nulltarif

Brummis werben in ganz Europa für Rinteln

Rinteln (who). Was macht ein richtiger Bürgermeister im Urlaub? Er denkt über das Wohl seiner Stadt nach. Das ist auch für Rintelns Stadtoberhaupt Karl-Heinz Buchholz so. In den Ferien in Südtirol ist ihm der zündende Gedanke für das neueste Element der ständig wachsenden Palette der Rinteln-Werbung gekommen. Jetzt hat er das Ergebnis vorgestellt - und zwar in Form großformatiger Transparente auf Lkw-Ladetüren.

Premiere für die neueste Rinteln-Werbung. Kühlspediteur Jörg Gro

"Willkommen im Weserbergland", grüßt es von Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe Extertal (vbe) aus Bösingfeld und von den Kühlfrachtern von Jörg Großkop aus Wennenkamp. Auf dem Hintergrund eines blauen Sommerhimmels über Sankt Nikolai prangen touristische Pfunde der Stadt wie Fußgängerzone, Marktplatz und natürlich die Draisinenstrecke. Das Panorama ist kostengünstig im Rathaus entwickelt worden, erklärt Buchholz. Daniel Jakschik vom eingespielten kreativen Veranstaltungs-Organisationsteam um Marktmeister Jürgen Pleitner hat es aus vorhandenen Elementen am Computer zusammengesetzt. Bei der Firma K-Design in Krankenhagen sind die großformatigen farbigen Bildfolien entstanden. Die Werbeflächen hatte Bürgermeister Buchholz parallel bereits gebucht. "Und wir brauchen dafür noch nicht mal etwas zu überweisen", verrät er. Und weiter: "Jörg Großkop habe ich bei der Wennenkämper Feuerwehr kennen gelernt und überredet, bis er irgendwann mal ja gesagt hat." Auch bei der Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Extertal hat Buchholz offene Türen vorgefunden, "denn bei den vbe ist die Stadt Rinteln schließlich Mitgesellschafterin..." Die Verkehrsbetriebe haben sechs ihrer Lkw zur Verfügung gestellt, die überwiegend in Deutschland rollen. Von Jörg Großkops Fahrzeugen, die sogar europaweit unterwegs sind, laden zwei zum Besuch im Weserbergland ein. Die Werbung kommt gut an, berichtet vbe-Geschäftsführer Sven Oehlmann: "Unsere Fahrer sind auf Rastplätzen schon darauf angesprochen worden, und verschiedene Leute haben gesagt, dass sie sich Rinteln jetzt einmal persönlich anschauen wollen."

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