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Plattdeutscher Nachmittag der Küchenkomödiantin im Café Engelsdür

Brigitte Wehrhahn: "Eck weit watt"

Röcke (mig). "Wer alt werden will, darf keine Bangebüxe sein": Das ist das Fazit eines Kleinkunst-Nachmittags mit Brigitte Wehrhahn. Als derbe Dorf-Tratsche sagte Wehrhahn im "Cafe Engelsdür" was Sache ist, redete über "düt un dat up platt". "Plattdeutsche Menschen reden nicht viel drumrum, sind manchmal kräftig und deftig", warnt sie ihre Gäste zu Beginn.

Keine Angst vor dem Publikum: Brigitte -Wehrhahn bezieht Gäste i

"Eck weit watt" heißt das neue Programm der Küchen-Komödiantin, in dem Wehrhahn über Gott, die Welt und die liebe Nachbarschaft philosophiert. Vor allem aber sind es die kleinen Zipperlein des Alters, die sie vor ihrem Publikum ohne Scheu ausbreitet. "Du weißt, das du alt bist, wenn du aufstehst und dein Kreislauf bleibt noch ein bisschen liegen", sagt sie und bezeichnet sich als "knackiges Auslauf-Modell". Schließlich unternimmt die streitbare Alte sogar Ausflüge in die Politik - "wir werden noch das Heulen und Zähneklappern kriegen und wenn die Krankenkasse keine Zähne mehr übernimmt, klappern wir auf den Felgen". Insgesamt ein runder Nachmittag mit einer sehr gut aufgelegten Brigitte Wehrhahn als plattdeutsches Lieschen Müller.

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