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Feierstunde im Eilser Rathaus: Verwaltungsfachfrau Svenja Edler wird zur Oberamtsrätin der Samtgemeinde befördert

Blitzsaubere Karriere bis rauf zur obersten Leitersprosse

Eilsen (tw). "Sie haben bis heute eine blitzsaubere Karriere hingelegt - und jetzt die oberste Stufe der Leiter erklommen", lobt Heinz Wischnat und drückt der 32-Jährigen die Urkunde in die Hand. "Sie", das ist Svenja Edler, Amtsrätin der Samtgemeinde und mit Wirkung vom 1. Juni zur Oberamtsrätin befördert. Während einer kleinen Feierstunde im Rathaus nahm der Samtgemeindebürgermeister im Beisein von Kassenleiter Thomas Reichelt und Personalratschefin Ulrike Samson die Ernennung vor. Ihr vorausgegangen war am 16. März bereits ein entsprechender Beschluss des Samtgemeinderates.

Blumen für die Dame: die frisch ernannte Eilser Oberamtsrätin Sv

Edler "baute" 1993 ihr Abitur. Wirkte nach ihrer dreijährigen Ausbildung zunächst als Angestellte 1996 bis 1997 in Stadthagen. Am 1. April 1997 wurde die heutige Samtgemeinde-Oberamtsrätin zur Stadtinspektorin ernannt. Am 1. Januar 2001 wechselte Edler zur Samtgemeinde Eilsen. Nur vier Monate später wurde sie Oberinspektorin, damals in der Sozialabteilung, deren Leitung sie übernahm. Die nächsten Stationen: Samtgemeindeamtsfrau, Verwaltungsvertreterin, Samtgemeindeamtsrätin. Nicht zu vergessen: Die Karrierefrau Svenja Edler hat diese, aber auch die jetzige Position im Eilser Rathaus nicht aufgrund ihres Geschlechts, sondern "allein durch Leistung erreicht", wie der Verwaltungschef betont. An Arbeit sei in einer kleinen Verwaltung wie der Eilser kein Mangel. Im Gegenteil: "Je kleiner sie ist, um so größer muss das Spezialwissen der Mitarbeiter und der Führungskräfte sein." Der Samtgemeindebürgermeister sibyllinisch mit Blick auf die Zeit (nach) der Kommunalwahl am 10. September: "Ich kann mir bei einer gewissen Konstellation sogar vorstellen, dass Sie ganz besonders gefordert sein werden ..." Schlusswort Wischnats an Edler: "Ich selbst bin in all meinen Eilser Jahren - selbst wenn eine schwierige Sitzung anstand - nie missmutig ins Rathaus gekommen. Das wünsche ich Ihnen auch." Übrigens: Zum Bedauern von Wischnat ist Heinz Grabbe, Ratschef der Samtgemeinde, der Feierstunde fern geblieben. Er hat sich allerdings entschuldigen lassen.

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