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Ursache ist Ausbruch der Tierseuche in grenznahen Gebieten der Niederlande

Blauzungenseuche: Schaumburg Kontrollzone

Landkreis (rd). Da in vier grenznahen Regionen der Niederlande der Ausbruch der Blauzungenkrankheit festgestellt worden ist, wurden ab sofort auch Teile des Landkreises Schaumburg in eine Kontrollzone eingeordnet. Damit sind für Halter von Schafen, Ziegen oder Rindern Restriktionen verbunden.

Der Landkreis Schaumburg liegt teilweise innerhalb der gesetzlich angeordneten Kontrollzone (150 Kilometer im Umkreis der Ausbruchsbetriebe). Es handelt sich nach Angaben der Kreisverwaltung hierbei um die gesamten Gebiete der Städte Bückeburg und Rinteln, von der Samtgemeinde Niedernwöhren die Gemeinde Meerbeck, von der Samtgemeinde Nienstädt die Gemeinden Hespe und Seggebruch sowie von der Samtgemeinde Eilsen die Gemeinden Bad Eilsen, Luhden und Ahnsen. Die Kontrollzone umfasst fast das ganze Land Nordrhein-Westfalen und den westlichen Teil des Landes Niedersachsen bis zum Gebiet der Stadt Bremen. Aus diesem Gebiet heraus dürfen grundsätzlich keine Wiederkäuer verbracht werden. Ausnahmen sind möglich, es müssen allerdings Gesundheitszeugnisse auf dem Transport mitgeführt werden. Tiere und Transportfahrzeuge, die in freie Gebiete gefahren werden, sind zudem mit zugelassenen Mitteln gegen Insekten zu behandeln. Innerhalb der Kontrollzone dürfen die betroffenen Tierarten zwischen den Betrieben oder zum Schlachten ohne Gesundheitsbescheinigungen nur dann transportiert werden, wenn die Tiere frei von klinischen Erscheinungen der Blauzungenkrankheit sind. Da sich die Bestimmungen kurzfristigändern können, wird empfohlen, sich vor dem Verfrachten von Tieren über die derzeit geltende Rechtslage zu informieren, etwa beim Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Landkreises Schaumburg, Telefon (05722) 96 68 00. Der Erreger der Blauzungenkrankheit ist für Menschen nicht gefährlich.

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