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Weserbergland AG erreicht zweite Bewerbungsrunde beim Bundeswettbewerb der Bioenergie-Regionen

Bioenergie-Projekt: "Erste Hürde ist bereits genommen"

Weserbergland (rd). Im Sommer hat sich die Weserbergland Aktiengesellschaft im Auftrag der Regionalen Entwicklungskooperation (REK) Weserbergland plus - bestehend aus den vier Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg - beim Bundeswettbewerb "Bioenergie-Regionen" beworben. Bei diesem Wettbewerb sucht das Bundesministerium gemeinsam mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (Projektträger) regionale Zusammenschlüsse vom Dorf bis zur Großregion, die innovative Wege einschlagen und Bioenergie zur Deckung ihres Energiebedarfes nutzen wollen. Die erste Hüde ist inzwischen genommen.

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Ende Oktober wurde in Berlin verkündet, dass die Bewerbung der Weserbergland AG - neben vier weiteren aus Niedersachsen - die zweite Runde erreicht. Die erste Bewerbungsphase des Wettbewerbs "Bioenergie-Regionen" endete mit großer Resonanz. Insgesamt 210 Regionen, darunter einzelne Gemeinden und auch Großregionen aus ganz Deutschland, haben sich mit ihrer Ideenskizze für die Teilnahme am Wettbewerb Bioenergie-Regionen beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beworben. Aufgrund der guten Resonanz und der hohen Anzahl qualitativ hochwertiger Konzepte hat sich das Bundesministerium für eine Aufstockung des Wettbewerbs entschieden. Von allen Bewerbern erhalten 50 Regionen die Chance, ihre Ideenskizze für die zweite Bewerbungsrunde zu einem regionalen Entwicklungskonzept auszuarbeiten. Anfang des Jahres 2009 werden aus den ausgearbeiteten Regionalentwicklungskonzepten dieser 50 Regionen die 25 ausgewählt, die für die Umsetzung ihres Regionalen Bioenergiekonzeptes gefördert werden können. "Die erste Hürde haben wir bereits genommen. Für unsere Region ist dies ein tolles Zwischenergebnis. Es zeigt, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind. Wir werden unsere "Hausaufgaben" mit großem Engagement angehen!", so der Vorstand der Weserbergland AG, Hans-Ulrich Born. In den kommenden Wochen heißt es nun, die Ideenskizze zu einem tragfähigen Konzept auszuarbeiten. Dieses wird voraussichtlich bis Mitte Dezember zu erstellen sein. Am Mittwoch, 5. November, wird die Fokusgruppe zusammenkommen, die auch die Bewerbung mit vorbereitet hat. Ende November/Anfang Dezember wird eine Werkstattveranstaltung stattfinden, bei der weitere regionale Akteure in die Arbeit mit eingebunden werden. Bereits bei der Bewerbung hatte die Weserbergland AG starke Befürwortung der Region erhalten. Über 30 regionale Unternehmen und Institutionen erklärten ihre Mithilfe in einer Kooperationszusage. Auch die Vertreter der Kommunen hatten die geplante Bewerbung als "Bioenergieregion Weserbergland plus" ausdrücklich befürwortet. In der "Erklärung von Rohdental" erklärten zahlreiche Bürgermeister aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg, dass sie dem Klimaschutz und einer nachhaltigen Energieversorgung unter Nutzung der regionalen Ressourcen größte Bedeutung zumessen und im Ausbau der Bioenergien ein großes lokales wie regionales Wertschöpfungspotenzial sehen. Die Wirtschaftsförderer der vier REK-Landkreise Angela Schürzeberg, Ewald Freese, Andreas Manz und Dietrich Pagels hatten beim Treffen der REK Weserbergland plus mit den Vertretern des Städte- und Gemeindebundes dem Vorstand der Weserbergland AG, Hans-Ulrich Born, die unterzeichnete Erklärung gemeinsam überreicht. Die Landkreise der REK Weserbergland plus verfolgen bereits seit einiger Zeit die Entwicklung zur "Energieregion Weserbergland plus" als ein zentrales Ziel. Zahlreiche regionale Partner unterstützen bei der Umsetzung. Der Weserbergland AG ist die Federführung übertragen. "Die Teilnahme am Wettbewerb ?Bioenergie-Regionen' ist eine konsequente Ergänzung der bisherigen Strategie", so Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte, derzeitiger Sprecher der REK Weserbergland plus.

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