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Zum Abschluss des Gartenjahres soll der Rückblick auch als Ausblick dienen

Bilder eines Sommers

Das Mutterkraut steht noch aufrecht und blüht so schön wie vor drei Monaten. Das liegt am hochsommerlichen Totalrückschnitt knapp über dem Boden. Dadurch wurde es zum zweiten Mal zum Austrieb gezwungen, bevor die Samen sich verteilen konnten. Noch in diesen letzten Oktobertagen weist es seinen Betrachtern den Weg, zurück in einen Sommer, der wieder grandiose Bilder der Schöpfung in den Garten gemalt hatte. Und es ist, wie so viele andere Pflanzen auch, ebenso ein Sinnbild für das nächste Jahr, den nächsten Frühling, den Sommer, den Herbst. Denn wer sich erinnert an die Stunden bunt blühender Schönheit, der sollte auch vorausblicken. Es gibt viel zu entdecken und zu pflanzen – noch jetzt. Denn zwar klopft schon der November an, aber das Wetter ist gut, der Boden noch warm, die Bedingungen zum Pflanzen von Gehölzen, Stauden und Zwiebelblumen, geradezu perfekt. Selten liegen Vergnügen und Arbeit so nah beieinander. ey

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Lieber den Spatz auf dem Rasen als… – dieser gefiederte Freund erfreute sich an der Frische eines Apfels (ganz rechts). Wunderschön blühend und mit biblischem Hintergrund ist die Mariendistel (Silybum marianum)

Wer hat den Hut auf? In diesem Fall die Mohnblüte, die kurz vor dem Aufbrechen steht. Bild ganz links: Gilt in der Medizin als Stimmungsaufheller – das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum)

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