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BGH beendet jahrelangen Zwist um Messerstich

Messer

Hameln (ube). Das juristische Tauziehen um einen Messerstich im ehemaligen „Late Night Club Schroeders“ an der Hamelner Deisterstraße (wir berichteten mehrfach) ist zweieinhalb Jahre nach der Tat zu Ende gegangen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Revision gegen das Urteil der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts zurückgewiesen. Damit ist der am 12. März verkündete Richterspruch rechtskräftig geworden. Das teilte Richter Dr. Matthias Kannengießer mit.

Der zweifache Familienvater Giovanni S. (29) aus Hameln hatte gestanden, am 1. Mai 2008 den Disko-Gast Peter W. (47) mit einem Stich in den Kiefer verletzt zu haben. Wegen dieser Attacke war der bereits wegen Einbruchs und schweren Raubes vorbestrafte Mann zweimal innerhalb von nur 16 Monaten von zwei Strafkammern stets zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden – allerdings immer nur wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Fall beschäftigte zwei Große Strafkammern. Der BGH  hat jetzt mit seinem Urteil den jahrelangen Zwist um den Messerstich beendet.

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