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"Bürger für Bückeburg" stellen ihre 19 Kandidaten für die Kommunalwahl am 10. Spetember vor

BfB-Ziel: Geschaffenes erhalten und ausbauen

Bückeburg (thm). Sie beschreiben sich als "Bückeburgs junge Liste" und gehen mit Schwung in die Kommunalwahl am 10. September. Jetzt hat die Wählergemeinschaft "Bürger für Bückeburg" (BfB) ihre insgesamt 19 Kandidaten für die beiden Wahlbezirke der Stadt vorgestellt.

Die Kandidaten der Bürger für Bückeburg: Das große Bild zeigt Jü

Jung? Ja: Allein sechs Bewerber um einen Ratssitz - also knapp ein Drittel - sind noch keine 30 Jahre alt. Sieben Frauen treten an - Quote erfüllt. Das Durchschnittsalter der gesamten Mannschaft beträgt 45,3 Jahre. Spitzenkandidaten sind die Ratsherren Raimund Leonhard und Jürgen Hockemeier. Hier die kompletten Listen: Wahlbereich I (Ost): Raimund Leonhard, Volker Preul, Frank Schilling, Uschi Wiege, Claudia Gaudioso, Hendrik Runge (Bewerber Ortsrat Meinsen-Warber), Viola Hölscher (Bewerberin Ortsrat Meinsen-Warber), Julia Kindler, Sieglind Morawe und Frank Detjen. Wahlbereich II (West): Jürgen Hockemeier, Gudrun Kibat, Antonio Gaudioso, Volker Grün (Bewerber Ortsrat Cammer), Oliver Prochnow, Manfred Wiege, Birgitt Bieler (Bewerberin Ortsrat Evesen), Helmut Brehmeier und Heinz Klöpper. Wie sieht's programmatisch aus? Mit günstigen Rahmenbedingungen für Handel und Gewerbe will BfB nicht nur etwas für Ausbildungs- und Arbeitsplätze tun, sondern auch - die Innenstadtbewohner im Blick - die zentrumsnahe Versorgung stärken. Die öffentlichen Einrichtungen sollen bezahlbar bleiben - ein Weg zum Ziel: die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden verstärken. Kooperation wäre für die BfB auch ein Weg, an dessen Ende sich eine Haltestelle findet, und zwar die des "Bürgerbusses". Ehrenamtlich betrieben, könnte dieser den existierenden Nahverkehr ergänzen und - gewissermaßen in die Angebotslücken stoßend - die Kernstadt und ihre Ortsteile besser als bisher miteinander verknüpfen, eine Hilfe gerade für die dort wohnenden älteren Bückeburger. Den Familien soll aus BfB-Sicht Gutes widerfahren: "Ganztagsbetreuung in den Schulen" und "Besetzen von freiwerdenden Kindergartenplätzen durch Kleinkinder unter drei Jahren" heißen hier die Programmpunkte. Um Bückeburg als Kulturzentrum weiterzuentwickeln, schlagen die Bürger für Bückeburg vor, alle örtlichen Veranstalter in ein gemeinsames Marketingkonzept einzubinden. Diesem Ziel dient auch das von BfB angestrebte Projekt, den Radweg "Fürstenroute" mit dem Weserbergland-Radweg zu verknüpfen, unddas Bemühen, in Bückeburg eine Jugendherberge anzusiedeln. Zu guter letzt: BfB möchte Ehrenamt und Vereinsarbeit stärken, Brauchtum und Tradition in den Ortsteilen fördern. An den vier letzten Samstagen vor der Kommunalwahl wird die Gruppierung am Infostand in der Fußgängerzone zu ihren Schwerpunktthemen Stellung beziehen. 19. August: "Brauchtum und Tradition", 26. August: "Kultur", 2. September: "Liebenswerte Stadt", 9. September: "Schule, Sport, Ganztagsbetreuung".

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