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Bewegung an der Rahlmühle

BAD MÜNDER. Stillstand – so lautete viele Jahre der Vorwurf der Politik in Richtung Verwaltung, wenn es um die Vermarktung der Gewerbeflächen in der Stadt ging. Von Stagnation ist derzeit aber keine Rede mehr, gleich über die Angebote von zwei Kaufinteressenten wird sich der Ortsrat Bad Münder informieren lassen.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Beide Grundstücke liegen im Gewerbepark Rahlmühler Straße, in beiden Fällen wollen mündersche Geschäftsleute Flächen erwerben. Und: In beiden Fällen sollen die Flächen nicht sofort bebaut werden. Ein Kaufinteressent ist Ralf Garben, der im Jahr 2015 den neuen Firmensitz seiner Software-Firma an die Rahlmühler Straße verlagerte. Gleich angrenzend an sein Grundstück befindet sich eine Gewerbefläche von rund 420 Quadratmetern Größe, die Garben kaufen möchte. „Eine konkrete Bauabsicht besteht momentan noch nicht“, heißt es bei der Stadtverwaltung.

Eine konkrete Planung hat auch Uwe Richter für die Fläche, die er der Stadt abkaufen möchte, noch nicht, wie er auf NDZ-Nachfrage erklärt. Rund 3000 Quadratmeter Fläche im Mischgebiet, das gleich an Garbens ins Auge gefasste Fläche anschließt und das das Wohngebiet von der Straße Am Glockensiek trennt, will Richter kaufen.

Mit dem großen Grundstück, das der Rat für den Bau einer neuen Feuerwache im Gewerbepark vorgesehen hat, sind in diesem Jahr bereits drei Grundstücke zur weiteren Nutzung reserviert worden – deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Dennoch ist Anika John vom Fachdienst Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung noch nicht händeringend auf der Suche nach neuen Grundstücken. Die Entwicklung sei positiv, aber noch stehe eine größere Anzahl an Gewerbeflächen in ganz unterschiedlichen Größen an der Rahlmühle zur Verfügung.

Positiv wird sich der Verkauf auf jeden Fall auf den stätischen Haushalt auswirken. Die Verwaltung rechnet mit Einnahmen in Höhe von rund 66 500 Euro – die genaue Höhe des Verkaufserlöses hänge vom Vermessungsergebnis der Grundstücke ab, das noch aussteht.

Der Ortsrat wird in seiner morgigen Sitzung zum Verkauf angehört, die Entscheidung fällt dann im Verwaltungsausschuss, voraussichtlich am 30. November.

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