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Irritationen im Aufsichtsrat der Stadtwerke

Betriebsrat lässt sich von Anwalt beraten

Bückeburg (wer). Für Irritationen hat im Aufsichtsrat der Stadtwerke Schaumburg-Lippe eine Äußerung von Geschäftsführer Karl Schleef gesorgt. Schleef informierte den Aufsichtsrat darüber, dass der Betriebsrat auf eigene Initiative einen Rechtsanwalt engagiert habe. Das Verhältnis von Geschäftsführung und Betriebsrat gilt bei den Stadtwerken als angespannt.

Betriebsratsvorsitzender Dieter Everding, jüngst im Amt bestätigt, relativiert auf Anfrage: "Wir haben uns nur einen Berater geholt." Der Rechtsanwalt soll dem Betriebsrat beim Verständnis des umfangreichen Energiewirtschaftsgesetzes helfen und die Augen für eventuell drohende Arbeitsplatzverluste öffnen. "Das ist unser gutes Recht", sagt Everding und beruhigt die Gemüter: "Es geht nicht um eine juristische Prüfung." Die gesetzesbedingten Neustrukturierungen bei den Stadtwerken lehne der Betriebsrat nicht ab.

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