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"Was sagen Sie, Herr Dr. Schneider?" / Austausch mit Kaliningrad fortgesetzt

Bethel-Handchirurg tritt in einer russischen Fernseh-Serie auf

Kaliningrad/Bückeburg (bus). Im Krankenhaus Bethel ist der Austausch mit befreundetenÄrzten in Kaliningrad fortgesetzt worden. Der Besuch von Dr. Victor Schneider in der russischen Exklave war im Februar bereits die fünfte Begegnung in einer Reihe, die im März 2004 ihren Anfang nahm. Schneider folgte einer Einladung von Leon Sewitsch. "Das ist sozusagen der leitende Chirurg des gesamten Gebiets", erläuterte Schneider in einem Pressegespräch.

Dr. Victor Schneider (r.) mit Dr. Leon Sewitsch, der die Arbeit

Im Mittelpunkt des dreitägigen Besuchs stand eine chirurgische Tagung, die mehr als 80 Fachärzte aus vier großen Kliniken zusammenführte. Schneiders Thema war der Handgelenkverschleiß im Allgemeinen und Rettungseingriffe an Handgelenken im Besonderen. Den Stellenwert des in Kasachstan geborenen Bückeburgers verdeutlichten zwei Fernsehteams, die die Ausführungen des Spezialisten dokumentierten. Die Teams interessierte nicht allein die Anwesenheit und der Auftritt des Experten. "Das russische Fernsehen drehte für eine spezielle Serie, in der es um den allgemeinen Stand der Medizin geht", berichtete Schneider. Die Sendung mit dem Titel "Was sagen Sie, Herr Doktor?", erfreue sich große Beliebtheit, laufe zweimal pro Monat und werde des Öfteren wiederholt. Schneider, der mit Dr. Igor Beisbein vom Mindener Klinikum reiste, traf in Kaliningrad nicht nur Bekannte und Freunde aus dem Austausch der Handchirurgen. "Ich habe von 1978 bis 1986 selbst dort gearbeitet und etliche Leute aus dieser Zeit wiedergesehen", freute sich der Doktor. Bethel-Handchirurgie-Chefarzt Dr. Michael Schönberger kündigte eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in naher Zukunft an. Womöglich werde in Kaliningrad eine "Woche der deutschen Chirurgie" organisiert.

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