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Bilanz von Sonntag toppt Ergebnisse aus 2005 und 2004 / Trotzdem: Bislang relativ schwache Saison

Bester Freibad-Tag seit Jahren: 4200 Gäste!

Rinteln (ur). Selbst die Hitze der letzten Tage und Wochen hat noch nicht bewirkt, dass der zögerliche Beginn der Saison im Weserangerbad inzwischen wettgemacht wurde: Während zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs etwa 52 000 Besucher gezählt wurden, war am Sonntag erst die Marke von 40 000 Badegästen erreicht - schließlich war der Mai durchweg verregnet und im Gegensatz zum Vorjahr haben die Schulferien noch nicht begonnen.

Gestern Nachmittag, gegen 16 Uhr: Das Becken ist voll. Foto: la

Allein am vergangenen Sonntag aber strömten 4200 Menschen in das weitläufige Freibad-Areal an der Weser, gestern waren es über 3000. Mit den 4200 verkauften Tageskarten am Sonntag wurde übrigens die Bestmarke der Vorjahre deutlich überschritten: 2005 war dies mit 3600 Gästen der 11. Juni und 2004 mit 3800 Besuchern der 10. August. Schwimmmeister Stefan Lehmann dazu: "Für uns bedeuten Tage wie der letzte Sonntag, dass wir alle verfügbaren Aufsichtskräfte einsetzen - und damit die Wasserqualität im optimalen Bereich bleibt, führen wir pro Badegast täglich über die Umwälzanlage 30 Liter Frischwasser zu, also am vergangenen Sonntag über 130 000 Liter!" Zum Glück wird der Mehrerlös durch verkaufte Eintrittskarten nicht vollständig durch die erhöhten Kosten für Aufsicht und Wasseraufbereitung aufgezehrt: "Die Bäder-GmbH kalkuliert auf einer Basis von 100 000 Besuchern jährlich - jede mehr verkaufte Eintrittskarte wirkt sich damit positiv auf das Ergebnis aus", erläutert Amtsleiter Hans-Georg Dlugosch und hebt positiv hervor, dass es seit der Bad-Modernisierung ständig bergauf gegangen sei: "Im letzen Jahr erreichten wir immerhin 120 000 Gäste!" Tagesbesucherzahlen von 4000 und mehr schränken natürlich den Aktionsradius des Einzelnen im Wasser ebenso wie auf den Spiel- und Liegewiesen nicht unerheblich ein. Nur mit mehr Rücksichtnahme ist allerdings ein Problem zu lösen, das Birgit Wilke am Lesertelefon bemängelt: "Erwachsene und größere Jugendliche drängen Kinder in der Kundenschlange am Kiosk oft rücksichtslos zurück. Meine Kinder (7 und 9) kamen nach einer halben Stunde heulend und ohne ihren Saft zurück, weil sie immer wieder beiseite geschubst wurden." Ausdrücklich betont sie, dass sie dies nicht dem durchweg freundlichen Personal am Verkaufsstand zum Vorwurf machen wolle.

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